Trauer um den Musikverleger Dr. Peter Hanser-Strecker, Ehrenmitglied im Deutschen Musikrat

Dr. Peter Hanser-Strecker

Am 22. Januar 2026 verstarb Dr. Peter Hanser-Strecker im Alter von 83 Jahren im Kreise seiner Familie in Wiesbaden. Über ein halbes Jahrhundert prägte er an der Spitze von Schott Music das Musikleben und transformierte den Verlag in ein global agierendes Medienunternehmen.

Hierzu Prof. Lydia Grün, Präsidentin des Deutschen Musikrats: „Der Deutsche Musikrat trauert um sein Ehrenmitglied Dr. Peter Hanser-Strecker. Sein Tod ist ein schwerer Verlust für das Musikleben. Der Verlag Schott Music, von ihm mit Weitsicht, Strategie und großer unternehmerischer Kraft geführt, wurde zu einem wichtigen Verstärker und Multiplikator gerade für die Musik der Gegenwart etwa von György Ligeti, Krzysztof Penderecki und Jörg Widmann. Zugleich dienen die monumentalen, historisch-kritischen Gesamtausgaben von Schott Music heute als wichtige Dokumentationen lebendigen Kulturerbes in Europa. In der Arbeit wie im Wesen von Peter Hanser-Strecker zeigten sich eine große Offenheit für Neues und ein klarer Wertekompass. Auch in der Übernahme zahlreicher Ehrenämter und der Gründung mehrerer Stiftungen spiegelten sich seine zutiefst humanistischen Werte und Ziele. Die von ihm 2024 gegründete gemeinnützige Strecker-Stiftung unterstützt derzeit zwei Publikationsprojekte des Deutschen Musikrats zu den Themen Demokratie und Musikalische Bildung. Wir sind Dr. Peter Hanser-Strecker sehr dankbar für sein inspirierendes und beeindruckendes Lebenswerk und werden sein Andenken in Ehren halten.“

Peter Hanser-Strecker, 1942 in München geboren, studierte Musik und Musikwissenschaft sowie Jura. Im Alter von 26 Jahren trat er als Leiter der Rechtsabteilung in den Schott-Verlag ein. 1974 wurde er in die Geschäftsführung des Verlages berufen, deren Vorsitz er 1983 übernahm. 2014 wurde er für seine Leistungen mit dem Großen Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Berlin, 23. Januar 2026

Ich bin ...

Musiker*innen können in den Ensembles des Deutschen Musikrates mitsingen oder mitspielen, dem Bundesjugendorchester, dem Bundesjazzorchester und dem Bundesjugendchor, an Wettbewerben teilnehmen. Mit vier weiteren Projekten im Bereich Förderung unterstützt der Deutsche Musikrat junge hochtalentierte Musiker*innen, Dirigent*innen, Komponist*innen und Interpret*innen zeitgenössischer Musik sowie Popmusiker*innen auf ihrem Weg in ein professionelles Musikerleben und schlägt eine Brücke zwischen Musiker*innen, Veranstalter*innen und Publikum. Zudem bietet das Deutsche Musikinformationszentrum (miz) eine zentrale Informationsstelle zu allen Themen des Musiklebens.

 

 

Der Deutsche Musikrat ist Träger der Wettbewerbe für Kinder und Jugendliche: Jugend musiziert und Jugend jazzt, der Wettbewerbe für professionelle Musiker*innen: dem Deutschen Musikwettbewerb, dem German Conducting Award (ehem. Deutscher Dirigentenpries) sowie dem Deutschen Chordirigent*innenpreis sowie den Wettbewerben für Amateurmusiker*innen: dem Deutschen Chorwettbewerb und dem Deutschen Orchesterwettbewerb.

Der Deutsche Musikrat e. V. ist Sprachrohr und Impulsgeber musikpolitischer Themen für seine Mitglieder.

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Zur Förderung der jungen Musiker*innen und Musiker in den Ensembles des Deutschen Musikrates gehört auch das Konzertieren auf der Bühne vor Publikum. Anfragen für Engagaments nehmen die Projektletiter*innen gern entgegen. Durch die Konzertförderung Deutscher Musikwettbewerb werden im Jahr ca. 200 Konzerte an Konzertveranstalter und Konzertreihen vermittelt.

Musikpädagog*innen finden Konzepte und Arbeitsmaterialien für den Musikunterricht bei den Vermittlungsprojekten des Podium Gegenwart. Aktuelle musikpolitische Entwicklungen und Studien finden sich im Themenbereich „Musikalische Bildung“ sowie Fachbeiträge dazu beim Deutschen Musikinformationszentrum.

Mit dem Deutschen Musikinformationszentrum bietet der Deutsche Musikrat eine zentrale Informationsstelle zu allen Themen des Musiklebens.