Vernetzungsforum Musik und Demenz

20. November 2026 in Leipzig

Die Bundesinitiative Musik & Demenz lädt gemeinsam mit dem Sächsischen Musikrat in Kooperation mit der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen sowie mit dem Landesmusikrat Nordrhein-Westfalen unter Federführung des Deutschen Musikrats zu einem Vernetzungsforum Musik und Demenz ein. Dank der Förderer der Veranstaltung, darunter auch die GVL – Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten, fallen für die Teilnehmenden keine Kosten an. Dem Deutschen Musikarchiv dankt die BIMuD für die Einladung in seine Räume.

Das Programm zum Vernetzungsforum Musik und Demenz finden Sie hier (Stand: 2. Juli 2026; Änderungen vorbehalten):

Programm

 

Wichtige Informationen im Überblick

  • Termin: Freitag, 20. November 2026 von 10:00-17:30 Uhr
  • Ort: Deutsches Musikarchiv in der Deutschen Nationalbibliothek, Deutscher Platz 1, 04103 Leipzig. 
  • Barrierefreiheit: Die Veranstaltungsräume sind barrierefrei zugänglich (Rollstuhlfahrergerechte Aufzüge, stufenlose Zugänge sowie barrierefreie Sanitäranlagen sind vorhanden). Sollten Sie spezielle Anforderungen haben, nehmen Sie gern Kontakt mit dem Generalsekretariat des Deutschen Musikrats auf.
  • Ziel des Vernetzungsforums: Bundesweit den Aufbau bzw. die Weiterentwicklung regionaler Netzwerkstrukturen zu initiieren, die eine deutliche Ausweitung des Angebots qualifizierter musikbasierter Angebote für Menschen mit Demenz ermöglichen.
  • Zielgruppe: Die Veranstaltung richtet sich an engagierte Akteur:innen und Entscheider:innen aus den Feldern Altenhilfe, Kultur und Gesundheit, aus Verbänden und Stiftungen, aus dem Bereich der Kostenträger, aus Verwaltung und Politik u.a.
  • Teilnahme/ Anmeldung: Sollten Sie an einer Teilnahme interessiert sein, wenden Sie sich bitte an generalsekretariat@musikrat.de – wir freuen uns über Ihr Interesse!
  • Tagungsverpflegung: Für die Teilnehmenden wird es zwei Kaffeepausen und einen Mittagsimbiss geben. Kosten hierfür fallen für Sie nicht an.
  • Hotel: Wir haben für Teilnehmende des Kongresses Zimmer im Balance Hotel Leipzig Alte Messe (Breslauer Str. 33, 04299 Leipzig) zu vergünstigten Konditionen von 85 Euro pro Einzelzimmer inkl. Frühstück vorreserviert. Diese können bis 1. November 2026 mit dem Stichwort „DMR2026“ auf Deutscher Musikrat e.V. Abrufkontingent "DMR2026" gebucht werden. Die Kosten sind bitte selbst zu tragen.

Mitwirkende

Anette Brug-Korres

Anette Brug-Korres, Dipl. Musiktherapeutin (FH, DMtG), ist seit 28 Jahren als Musiktherapeutin in Kliniken und Musikschulen tätig. 2010 hat sie den Fachbereich Musiktherapie an der Sing-und Musikschule Regensburg aufgebaut und etabliert. Sie ist für den Bundesweiten Arbeitskreis Musiktherapie an Musikschulen sowohl als Landesansprechperson für Bayern als auch als Bundesansprechperson tätig.

Sabine Fiebig-Fechtner

Sabine Fiebig-Fechtner, geboren 1957 in Recklinghausen, studierte Instrumentalpädagogik mit den Fächern Klavier und Oboe an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf sowie an der Musikhochschule Münster. Von 1983 bis 2023 war sie an der Städtischen Musikschule Herten tätig, deren Leitung sie 1996 übernahm. Bis 2015 engagierte sie sich zudem im Vorstand des Landesverbandes der Musikschulen NRW. Seit 2013 ist sie Lehrbeauftragte an der Musikhochschule Münster. Nach ihrer Ausbildung zur Musikgeragogin ist sie heute Mitglied im Vorstand der Deutschen Gesellschaft der Musikgeragogik und als Dozentin im Referat Weiterbildung an der FH Münster tätig.

Dr. Kerstin Jaunich

Dr. Kerstin Jaunich ist Kulturpädagogin und Musikgeragogin und engagiert sich im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Musikgeragogik sowie als Koordinatorin der Bundesinitiative Musik & Demenz. Im Raum Nürnberg musiziert sie in Altenheimen, Senioreneinrichtungen und Privathaushalten, bietet Weiterbildungen für Musiker:innen, Betreuungskräfte und Angehörige und leitet Seminare an Hochschulen. Projektentwicklung und -organisation sowie die Vernetzung verschiedenster Akteure der Kulturszene und der Altenhilfe bilden eine Schwerpunkt ihrer Arbeit.

Prof. Dr. Kai Koch

Kai Koch (*1986) studierte Schulmusik, Chemie, Chorleitung und Orgel in Paderborn, Detmold, Berlin und Münster. Nach dem Referendariat und mehreren Jahren im Schuldienst war er Professor für Musik in der Sozialen Arbeit in München sowie Professor für Musikpädagogik an der Universität Vechta. Seit 2024 ist er Professor für Musik und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe, seit 2026 zudem Prorektor für Studium, Lehre und Weiterbildung. Darüber hinaus ist er Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Musikgeragogik e.V.

Katharina Merz

Katharina Merz studierte Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis an der Universität Hildesheim sowie Elementare Musik- und Tanzpädagogik an der HMT Leipzig. Seit 2019 arbeitet sie in Leipzig als freischaffende Musikpädagogin mit verschiedenen Ziel- und Altersgruppen. An ihrer Musikschule Musizeum unterrichtet sie Elementare Musikpraxis und Klavier. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit ist das Singen mit Senior*innen und Menschen mit Demenz, aktuell leitet sie den Chor des Seniorenbüro Nord (Geyserhaus e.V.), den Demenzchor des Selbstbestimmt Leben e.V. und ein Singangebot im Pflegeheim Emmaus.

Monique Rumi

Monique Rumi war zunächst mehrere Jahre in der empirischen Bildungsforschung tätig. Über persönliche Berührungspunkte mit dem Thema Demenz führte sie ihr Weg zur Landesinitiative Demenz Sachsen, wo sie unter anderem ihre Erfahrungen in den Bereichen Statistik sowie Datenerhebung und -auswertung einbringt.

Musik begleitet Rumi bereits seit ihrer Kindheit: Sie erhielt Gesangsunterricht, sang viele Jahre im Chor, wirkte in Schulmusicals mit und ist seit über zwölf Jahren Mitglied einer Band. Musik ist für sie ein besonders starkes verbindendes Element. Gerade im Kontext von Demenz erlebt sie Musik als wertvolle Ressource, die Zugänge schafft, Kommunikation ermöglicht und zur Lebensqualität beiträgt.

René Schuh

René Schuh ist Projektleiter von „Länger fit durch Musik!“ des Bundesmusikverbandes Chor und Orchester e. V. im Rahmen der Nationalen Demenzstrategie zum demenzsensiblen Musizieren in Chören und Instrumentalensembles. 
Von 2001-2021 war er an der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung Trossingen als Direktor (ab 2006) und zuvor als Dozent und Stellv. Direktor dieser Einrichtung tätig. Nach dem Schulmusikstudium an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim und dem Germanistikstudium an der Universität Mannheim hatte er an diesen Institutionen Lehraufträge inne. Schuh ist Stellv. Vorsitzender des Hochschulrats der Hochschule für Musik Karlsruhe, Vorsitzender des künstlerischen Beirats der Musikkultur Rheinsberg, Mitglied im Beirat des Deutschen Orchesterwettbewerbs und im Wettbewerb für Auswahlorchester. Er ist Dirigent verschiedener Ensembles sowie Gutachter und Juror in Förderprogrammen im Bereich der kulturellen Kinder- und Jugendbildung und der kulturellen Teilhabe.

Prof. Dr. Jan Sonntag

Jan Sonntag, Prof. Dr. sc. mus., Dipl. Musiktherapeut (FH, DMtG, HPP), ist Professor für Musiktherapie an der MSH Medical School Hamburg. Seit 1999 konzentriert er seine Arbeit auf Musiktherapie bei Demenzen in Forschung, Lehre und Praxis. Er entwickelte den Atmosphärenansatz in der Musiktherapie, ist Autor des Buches „Demenz und Atmosphäre“ und Mitautor des Standardwerks „Musik–Demenz–Begegnung“. Als Mitinitiator der Bundesinitiative Musik & Demenz setzt er sich deutschlandweit für die Verfügbarkeit von Musik und Musiktherapie für Menschen mit Demenz ein.

Prof. Dr. Hans Hermann Wickel

Hans Hermann Wickel studierte Orgel, Klavier und Musiktheorie an der Musikhochschule und Musikwissenschaft, Romanistik, Pädagogik an der Universität Münster, Dr. phil.; von 1988-1995 war er Dozent an der Musikhochschule Detmold, Abt. Münster für Musiktheorie, von 1995-2020 Professor für Musik in der Sozialen Arbeit an der FH Münster. Er leitet dort weiterhin die von ihm begründeten hochschulzertifizierten Weiterbildungen Musikgeragogik und war bis 2024 1. Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Musikgeragogik e. V. (jetzt weiterhin im Vorstand).

Die Bundesinitiative Musik & Demenz (BIMuD) wird vom Deutschen Musikrat, der Deutschen Musiktherapeutischen Gesellschaft, der Deutschen Gesellschaft für Musikgeragogik und dem Bundesmusikverband Chor & Orchester getragen und agiert unter dem Dach des Landesmusikrats Hamburg. Sämtliche Träger der BIMuD sind Akteure im Netzwerk Nationale Demenzstrategie. Sie engagiert sich dafür, die gar nicht hoch genug einzuschätzenden Potenziale von Musik im Blick auf Prävention, Therapie, Begleitung, Pflege und Teilhabe von Menschen mit Demenz in der Praxis stärker als bisher zu entfalten.

Kontakt

Nina Seidel-Polter  Referentin

E-Mail: generalsekretariat@musikrat.de

Mit freundlicher Unterstützung von

Ich bin ...

Musiker*innen können in den Ensembles des Deutschen Musikrates mitsingen oder mitspielen, dem Bundesjugendorchester, dem Bundesjazzorchester und dem Bundesjugendchor, an Wettbewerben teilnehmen. Mit vier weiteren Projekten im Bereich Förderung unterstützt der Deutsche Musikrat junge hochtalentierte Musiker*innen, Dirigent*innen, Komponist*innen und Interpret*innen zeitgenössischer Musik sowie Popmusiker*innen auf ihrem Weg in ein professionelles Musikerleben und schlägt eine Brücke zwischen Musiker*innen, Veranstalter*innen und Publikum. Zudem bietet das Deutsche Musikinformationszentrum (miz) eine zentrale Informationsstelle zu allen Themen des Musiklebens.

 

 

Der Deutsche Musikrat ist Träger der Wettbewerbe für Kinder und Jugendliche: Jugend musiziert und Jugend jazzt, der Wettbewerbe für professionelle Musiker*innen: dem Deutschen Musikwettbewerb, dem German Conducting Award (ehem. Deutscher Dirigentenpries) sowie dem Deutschen Chordirigent*innenpreis sowie den Wettbewerben für Amateurmusiker*innen: dem Deutschen Chorwettbewerb und dem Deutschen Orchesterwettbewerb.

Der Deutsche Musikrat e. V. ist Sprachrohr und Impulsgeber musikpolitischer Themen für seine Mitglieder.

Die zahlreichen Vorteile einer Mitgliedschaft im Deutschen Musikrat e.V. für Sie zusammengestellt. 

Unter derm Menüpunkt MEDIA finden Sie unsere Presseseite mit allen aktuellen Meldungen, unsere Presseseite mit den Pressekontakten und die Publikationen.

Zur Förderung der jungen Musiker*innen und Musiker in den Ensembles des Deutschen Musikrates gehört auch das Konzertieren auf der Bühne vor Publikum. Anfragen für Engagaments nehmen die Projektletiter*innen gern entgegen. Durch die Konzertförderung Deutscher Musikwettbewerb werden im Jahr ca. 200 Konzerte an Konzertveranstalter und Konzertreihen vermittelt.

Musikpädagog*innen finden Konzepte und Arbeitsmaterialien für den Musikunterricht bei den Vermittlungsprojekten des Podium Gegenwart. Aktuelle musikpolitische Entwicklungen und Studien finden sich im Themenbereich „Musikalische Bildung“ sowie Fachbeiträge dazu beim Deutschen Musikinformationszentrum.

Mit dem Deutschen Musikinformationszentrum bietet der Deutsche Musikrat eine zentrale Informationsstelle zu allen Themen des Musiklebens.