Musik und Gesundheit

Investition in Kultur ist Investition in Gesundheit

Aktives Musizieren sowie Erleben von Musik haben, belegt durch diverse Studien, positive Auswirkungen auf die körperliche und psychische Gesundheit – ob präventiv oder in Form von Musiktherapie bei einer Akutbehandlung, ob in frühkindlichen Entwicklungsphasen, für Jugendliche, Erwachsene oder in Alter und Krankheit. Zugleich ermöglicht Musik psychisch oder körperlich Erkrankten und ihren Angehörigen Inklusion in die Gesellschaft, soziale wie kulturelle Teilhabe und kann auf diese Weise auch Einsamkeit verringern. Besonders deutlich kann dies am Beispiel von Menschen werden, die von Demenz betroffen sind.

Aktuelles

Online-Symposien „Mittwochs um 5“ 

Die nächsten Folgen der kostenlosen Veranstaltungen finden statt am

30. September 2026, 17:00-18:15 Uhr Blickpunkt: Qualifizierung im Bereich Musik und Demenz
26. November 2026, 17:00-18:15 Uhr Thema folgt

Mehr Infos und Anmeldung

Vernetzungsforum zu Musik und Demenz am 20. November 2026 in Leipzig

Zur Tagungs-Website

Wir engagieren uns für:

eine ressortübergreifende Nationale Strategie für „Kultur und Gesundheit“ zusammen mit den Akteuren der Zivilgesellschaft analog etwa zum „Netzwerk Nationale Demenzstrategie“ oder der „Einsamkeitsstrategie“

den Aufbau von den deutschlandweit erforderlichen Strukturen für bedarfsgerechte musikbasierte Angebote für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen

die Umsetzung von Projekten des „social prescribing“ („Kultur auf Rezept“) nach Vorbild international bereits erprobter Konzepte, um psychisch und körperlich Erkrankten kulturelle und soziale Teilhabe zu ermöglichen

eine stärkere Verankerung von wissenschaftlicher Forschung zur Entwicklung, Wirkung und Kosteneffizienz von Musik- und Kulturangeboten sowie von musiktherapeutischer Behandlung im öffentlichem Gesundheitswesen

die Anerkennung von gesundheitsfördernden kulturellen Präventionsmaßnahmen analog zu Yoga- oder Sportkursen durch Krankenkassen

Patientensicherheit im Gesundheitswesen und Qualitätssicherung der therapeutischen Berufe, u.a. durch gesetzliche Regelungen für Musiktherapie und Künstlerische Therapien

Weitere Infos

In der 20-seitigen Publikation kann man mehr erfahren darüber, warum Musik ein Schlüssel für mehr Lebensqualität bei Demenz ist, und über die Ziele, Forderungen und Netzwerkarbeit der Bundesinitiative Musik & Demenz. Der Deutsche Musikrat gehört zum Trägerkreis der Initiative.

Zur Broschüre

Die im Rahmen der Fachtagung Musik und Gesundheit 2024 erarbeitete und von der Mitgliederversammlung des Deutschen Musikrats verabschiedete Resolution betont, dass aktives Musizieren und musikalische Teilhabe nachweislich die körperliche, psychische und soziale Gesundheit fördern können. Sie fordert daher eine stärkere politische und gesellschaftliche Verankerung von Musik als Gesundheitsressource – etwa durch Präventionsangebote, Musiktherapie, Forschung sowie eine gesundheitsorientierte Ausbildung von Musiker:innen und Pädagog:innen.

Zur Resolution

DMR Fachtagung „Musik und Gesundheit“ (2024)

In Kooperation mit der Charité Universitätsmedizin Berlin veranstaltete der Deutsche Musikrat am 18. Oktober 2024 in Berlin die Fachtagung „Musik und Gesundheit“. Im Rahmen von Impulsvorträgen, Praxisbeispielen, Podiumsgesprächen und Diskussionen standen dabei die Schwerpunkte Gesundheitsförderung durch Musik, Musiktherapie, Musikphysiologie und Musiker:innen-Gesundheit im Fokus

Zur Tagungsdokumentation

Musik und Demenz

Rund 1,8 Millionen Menschen sind derzeit bereits von Demenz betroffen – Tendenz steigend. Der Deutsche Musikrat setzt sich als Gründungsmitglied der Bundesinitiative Musik & Demenz (BIMuD) gemeinsam mit der Deutschen Musiktherapeutischen Gesellschaft, der Deutschen Gesellschaft für Musikgeragogik, dem Bundesmusikverband Chor & Orchester sowie dem Landesmusikrat Hamburg dafür ein, Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen mehr kulturelle und soziale Teilhabe zu ermöglichen. 

Ziel ist es, dass die vielfältigen Potenziale von Musik im Rahmen der Teilhabe, Behandlung, Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz deutlich stärker als bisher genutzt werden. Der Bedarf ist groß, wird durch das aktuell bestehende Angebot jedoch bei weitem nicht gedeckt. Musikalisch-künstlerische Angebote, musikgeragogische bzw. -pädagogische Aktivitäten sowie Musiktherapie in Einrichtungen der Altenhilfe ebenso wie im häuslichen Umfeld müssen erheblich ausgebaut und besser zugänglich gemacht werden. 

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Kontakt zum Thema Musik und Demenz

Dr. Anna Vogt   
Referentin
E-Mail: generalsekretariat@musikrat.de

Ich bin ...

Musiker*innen können in den Ensembles des Deutschen Musikrates mitsingen oder mitspielen, dem Bundesjugendorchester, dem Bundesjazzorchester und dem Bundesjugendchor, an Wettbewerben teilnehmen. Mit vier weiteren Projekten im Bereich Förderung unterstützt der Deutsche Musikrat junge hochtalentierte Musiker*innen, Dirigent*innen, Komponist*innen und Interpret*innen zeitgenössischer Musik sowie Popmusiker*innen auf ihrem Weg in ein professionelles Musikerleben und schlägt eine Brücke zwischen Musiker*innen, Veranstalter*innen und Publikum. Zudem bietet das Deutsche Musikinformationszentrum (miz) eine zentrale Informationsstelle zu allen Themen des Musiklebens.

 

 

Der Deutsche Musikrat ist Träger der Wettbewerbe für Kinder und Jugendliche: Jugend musiziert und Jugend jazzt, der Wettbewerbe für professionelle Musiker*innen: dem Deutschen Musikwettbewerb, dem German Conducting Award (ehem. Deutscher Dirigentenpries) sowie dem Deutschen Chordirigent*innenpreis sowie den Wettbewerben für Amateurmusiker*innen: dem Deutschen Chorwettbewerb und dem Deutschen Orchesterwettbewerb.

Der Deutsche Musikrat e. V. ist Sprachrohr und Impulsgeber musikpolitischer Themen für seine Mitglieder.

Die zahlreichen Vorteile einer Mitgliedschaft im Deutschen Musikrat e.V. für Sie zusammengestellt. 

Unter derm Menüpunkt MEDIA finden Sie unsere Presseseite mit allen aktuellen Meldungen, unsere Presseseite mit den Pressekontakten und die Publikationen.

Zur Förderung der jungen Musiker*innen und Musiker in den Ensembles des Deutschen Musikrates gehört auch das Konzertieren auf der Bühne vor Publikum. Anfragen für Engagaments nehmen die Projektletiter*innen gern entgegen. Durch die Konzertförderung Deutscher Musikwettbewerb werden im Jahr ca. 200 Konzerte an Konzertveranstalter und Konzertreihen vermittelt.

Musikpädagog*innen finden Konzepte und Arbeitsmaterialien für den Musikunterricht bei den Vermittlungsprojekten des Podium Gegenwart. Aktuelle musikpolitische Entwicklungen und Studien finden sich im Themenbereich „Musikalische Bildung“ sowie Fachbeiträge dazu beim Deutschen Musikinformationszentrum.

Mit dem Deutschen Musikinformationszentrum bietet der Deutsche Musikrat eine zentrale Informationsstelle zu allen Themen des Musiklebens.