Der Sammelband „Musikalische Bildung im Ökosystem Musik“ bündelt in 30 Beiträgen die zentralen Erkenntnisse des gleichnamigen, vom Deutschen Musikrat im März 2026 an der Universität der Künste Berlin ausgerichteten Kongresses und ergänzt sie um weitere Perspektiven aus Bildung, Wissenschaft, Politik und pädagogischer Praxis. Herausgegeben wurde die Publikation von Prof. Dr. Jürgen Oberschmidt (Vizepräsident des Deutschen Musikrats) und Prof. Dr. Michael Dartsch (Vorsitzender der Föderation musikpädagogischer Verbände) für den Deutschen Musikrat. Kulturstaatsminister Dr. Wolfram Weimer steuerte ein Grußwort für die Veröffentlichung bei.
Antje Valentin, Generalsekretärin des Deutschen Musikrats, betont: „Musikalische Bildung eröffnet Menschen Erfahrungsräume, stärkt Teilhabe und ist eng mit zahlreichen gesellschaftlichen Bereichen vernetzt. Sie lebt im Zusammenspiel vieler Einrichtungen, Akteur:innen und Lebenswelten – von der frühen Kindheit über Schulen und Musikschulen bis hin zu außerschulischen Projekten und Initiativen im Sozialraum. Damit sie ihre großen Potenziale für das Individuum wie für unsere Gesellschaft auch künftig entfalten kann, braucht es das gemeinsame Engagement für gute Rahmenbedingungen und eine stärkere Vernetzung auf unterschiedlichen Ebenen. Wir freuen uns, mit dem Band Impulse für die fachliche Diskussion zu geben und die interessierte Öffentlichkeit sowie Verantwortliche aus Bildungs- und Kulturpolitik für die Bedeutung Musikalischer Bildung zu sensibilisieren.“
In der Publikation verbinden sich wissenschaftlich-theoretische Ansätze mit konkreten Praxiseinblicken. Die Beiträge machen deutlich, wie vielfältig Musikalische Bildung wirkt, welche neuen Zugänge und Kooperationen sie ermöglichen kann und welchen Beitrag sie zu gesellschaftlicher Teilhabe und einem offenen Miteinander leistet. Zugleich thematisiert die Publikation die Herausforderungen, vor denen Musikalische Bildung steht, und zeigt Perspektiven für ihre Weiterentwicklung auf.
Die 208-seitige Publikation wurde mit Unterstützung durch die Strecker-Stiftung realisiert und ist bei Schott Music für 24,90 Euro erhältlich.
Berlin, 20. Oktober 2026
