Der Deutsche Musikrat war von Anfang an international ausgerichtet, wurde er doch 1953 zunächst als deutsche Sektion des Internationalen Musikrats gegründet. Welche Bedeutung hatten und haben kulturelle Begegnungen und wie haben sich die Voraussetzungen dafür im Lauf der Jahrzehnte geändert? Zum Auftakt des 7. Kapitels der DMR Jubiläumsfestschrift unterhalten sich darüber DMR Generalsekretär Prof. Christian Höppner, der ehemal. Generalsekretär Prof. Dr. Andreas Eckhardt und die Bratschistin Prof. Tabea Zimmermann. Moderiert wird das Gespräch von Theo Geißler.
Die internationale Vernetzung der Musikrats-Projekte nimmt anschließend Ingo Dorfmüller genauer unter die Lupe: von der internationalen Ausrichtung von Projekten wie der Edition Zeitgenössischer Musik und Jugend musiziert (etwa durch die Beteiligung von deutschen Schulen im Ausland) über die Tournee-Aktivitäten der DMR-Ensembles bis hin zur deutsch-polnischen Kooperation beim EWCM – European Workshop for Contemporary Music, der in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen feiert. Stephan Schulmeistrat, Leiter des Deutschen Musikinformationszentrum, erläutert in seinem Beitrag anschließend die nationale wie internationale Bedeutung von Musikinformationszentren als „Hüter der Daten“: denn „Daten machen Entwicklungen in unterschiedlichen Ländern vergleichbar und dienen u.a. als Grundlage für kulturpolitische Debatten.“
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