#HörenFühlenLieben – Folge 7: Deutscher Musikrat international

Das BuJazzO mit Djiby Diabaté und Ablaye Cissoko (Senegal) in der Bundeskunsthalle © Klaus Lönze

Der Deutsche Musikrat war von Anfang an international ausgerichtet, wurde er doch 1953 zunächst als deutsche Sektion des Internationalen Musikrats gegründet. Welche Bedeutung hatten und haben kulturelle Begegnungen und wie haben sich die Voraussetzungen dafür im Lauf der Jahrzehnte geändert? Zum Auftakt des 7. Kapitels der DMR Jubiläumsfestschrift unterhalten sich darüber DMR Generalsekretär Prof. Christian Höppner, der ehemal. Generalsekretär Prof. Dr. Andreas Eckhardt und die Bratschistin Prof. Tabea Zimmermann. Moderiert wird das Gespräch von Theo Geißler.

Die internationale Vernetzung der Musikrats-Projekte nimmt anschließend Ingo Dorfmüller genauer unter die Lupe: von der internationalen Ausrichtung von Projekten wie der Edition Zeitgenössischer Musik und Jugend musiziert (etwa durch die Beteiligung von deutschen Schulen im Ausland) über die Tournee-Aktivitäten der DMR-Ensembles bis hin zur deutsch-polnischen Kooperation beim EWCM – European Workshop for Contemporary Music, der in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen feiert. Stephan Schulmeistrat, Leiter des Deutschen Musikinformationszentrum, erläutert in seinem Beitrag anschließend die nationale wie internationale Bedeutung von Musikinformationszentren als „Hüter der Daten“: denn „Daten machen Entwicklungen in unterschiedlichen Ländern vergleichbar und dienen u.a. als Grundlage für kulturpolitische Debatten.“

Alle Beiträge zum Nachlesen gibt es hier zur Online-Lektüre und hier zum Download.

Ich bin ...

Musiker*innen können in den Ensembles des Deutschen Musikrates mitsingen oder mitspielen, dem Bundesjugendorchester, dem Bundesjazzorchester und dem Bundesjugendchor, an Wettbewerben teilnehmen. Mit vier weiteren Projekten im Bereich Förderung unterstützt der Deutsche Musikrat junge hochtalentierte Musiker*innen, Dirigent*innen, Komponist*innen und Interpret*innen zeitgenössischer Musik sowie Popmusiker*innen auf ihrem Weg in ein professionelles Musikerleben und schlägt eine Brücke zwischen Musiker*innen, Veranstalter*innen und Publikum. Zudem bietet das Deutsche Musikinformationszentrum (miz) eine zentrale Informationsstelle zu allen Themen des Musiklebens.

 

 

Der Deutsche Musikrat ist Träger der Wettbewerbe für Kinder und Jugendliche: Jugend musiziert und Jugend jazzt, der Wettbewerbe für professionelle Musiker*innen: dem Deutschen Musikwettbewerb, dem German Conducting Award (ehem. Deutscher Dirigentenpries) sowie dem Deutschen Chordirigent*innenpreis sowie den Wettbewerben für Amateurmusiker*innen: dem Deutschen Chorwettbewerb und dem Deutschen Orchesterwettbewerb.

Der Deutsche Musikrat e. V. ist Sprachrohr und Impulsgeber musikpolitischer Themen für seine Mitglieder.

Die zahlreichen Vorteile einer Mitgliedschaft im Deutschen Musikrat e.V. für Sie zusammengestellt. 

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Zur Förderung der jungen Musiker*innen und Musiker in den Ensembles des Deutschen Musikrates gehört auch das Konzertieren auf der Bühne vor Publikum. Anfragen für Engagaments nehmen die Projektletiter*innen gern entgegen. Durch die Konzertförderung Deutscher Musikwettbewerb werden im Jahr ca. 200 Konzerte an Konzertveranstalter und Konzertreihen vermittelt.

Musikpädagog*innen finden Konzepte und Arbeitsmaterialien für den Musikunterricht bei den Vermittlungsprojekten des Podium Gegenwart. Aktuelle musikpolitische Entwicklungen und Studien finden sich im Themenbereich „Musikalische Bildung“ sowie Fachbeiträge dazu beim Deutschen Musikinformationszentrum.

Mit dem Deutschen Musikinformationszentrum bietet der Deutsche Musikrat eine zentrale Informationsstelle zu allen Themen des Musiklebens.