Zum 70. Gründungstag des Deutschen Musikrates hat das Generalsekretariat am 13. Juni 2023 die Festschrift „Hören – Fühlen – Lieben“ veröffentlicht, einen informativen und unterhaltsamen Streifzug durch die bewegte Geschichte und die grundlegenden Arbeitsfelder des Dachverbands des Musiklebens. Teaser auf die neun Kapitel der Festschrift gibt es in den nächsten Wochen in unserer Reihe #HörenFühlenLieben.
In Folge 1 geht’s heute um die Basics: Struktur und Geschichte. Wie ging damals alles los, im Juni 1953? Warum war der Deutsche Musikrat von Anfang an international ausgerichtet und welche Rolle spielte die UNESCO bei der Gründung des heute weltweit national größten Verbands der Musikkultur? Dr. Juan Martin Koch erläutert entlang der Etappen „1953-1989“, „1990-2002“ und „2003 bis heute“ die großen Entwicklungsbögen, Meilensteine – u.a. auch in der Gründung der DMR Projekte –, die existenzielle Krise zur Jahrtausendwende und das danach wieder rasant an Fahrt aufnehmende Engagement des Deutschen Musikrates für die Kulturelle Vielfalt. „Zeitlos wichtig dürfte die Aufgabe des Deutschen Musikrates und seiner Mitgliedsverbände bleiben, möglichst vielen Menschen auch eine ‚aktive Teilnahme‘ an der Musik zu ermöglichen“, schließt der Autor seinen Text. Ergänzt wird das Kapitel um ein Schlaglicht von Dr. Anna Vogt auf die „Denkfabrik für das Musikleben“, die Gremien des Deutschen Musikrates: Über 200 Personen prägen ehrenamtlich die Arbeit des DMR und setzen in den Gremien mit ihrer Expertise und ihrem Netzwerk wesentliche fachliche und musikpolitische Akzente. Zugleich bilden die Gremien des Deutschen Musikrates zentrale Schnittstellen in alle Bereiche des Musiklebens und verkörpern damit auch die Überzeugung: Musikleben, das sind wir alle!
Die Festschrift „Hören – Fühlen – Lieben: 70 Jahre Deutscher Musikrat“ mit allen Beiträgen finden Sie hier zur Online-Lektüre und hier zum Download. Viel Spaß beim Lesen!
