EDITION ZEITGENÖSSISCHE MUSIK: Naomi Pinnock erhält den Komponist*innen-Förderpreis der Ernst von Siemens Musikstiftung

Die Edition Zeitgenössische Musik gratuliert ihrer Auswahlkomponistin Naomi Pinnock sehr herzlich zum Komponist*innen-Förderpreis der Ernst von Siemens Musikstiftung. Nachdem 2021 die Vergabe der Preise pandemiebedingt ausgesetzt werden musste, erhalten in diesem Jahr drei Talente die begehrte Auszeichnung. Neben Naomi Pinnock werden 2022 Benjamin Attahir aus Frankreich und der Spanier Mikel Urquiza mit dem mit 35.000,- Euro dotierten Förderpreis prämiert. Ergänzende Fördermaßnahmen bilden jeweils eine neuproduzierte CD sowie ein kurzes Filmporträt. Der Hauptpreis geht in diesem Jahr an die österreichische Komponistin Olga Neuwirth, die Verleihung findet am 2. Juni 2022 im Münchner Prinzregententheater statt.

Die vom Podium Gegenwart in der Reihe Edition Zeitgenössische Musik geförderte Naomi Pinnock unternimmt in ihrer musikalischen Arbeit den Versuch, Unvollkommenheit in Klang zu transformieren. Eine wesentliche Inspirationsquelle ihrer Werke bezieht Pinnock oftmals aus wesensverwandten Formzusammenhängen der Literatur und Malerei, wie die „Lines and Spaces“ betitelte Editions-CD aus dem Jahr 2020 eindrucksvoll unter Beweis stellt.

2023 wird Naomi Pinnock auch im Rahmen des European Workshop for Contemporary Music zu erleben sein. Für dieses Projekt, das im kommenden Jahr sein 20-jähriges Bestehen feiert, haben das Festival ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln und das Podium Gegenwart des Deutschen Musikrates bei Pinnock ein neues Werk in Auftrag gegeben, das im Mai 2023 in Köln und im September beim Warschauer Herbst aufgeführt werden wird.

Ich bin ...

Musiker*innen können in den Ensembles des Deutschen Musikrates mitsingen oder mitspielen, dem Bundesjugendorchester, dem Bundesjazzorchester und dem Bundesjugendchor, an Wettbewerben teilnehmen. Mit vier weiteren Projekten im Bereich Förderung unterstützt der Deutsche Musikrat junge hochtalentierte Musiker*innen, Dirigent*innen, Komponist*innen und Interpret*innen zeitgenössischer Musik sowie Popmusiker*innen auf ihrem Weg in ein professionelles Musikerleben und schlägt eine Brücke zwischen Musiker*innen, Veranstalter*innen und Publikum. Zudem bietet das Deutsche Musikinformationszentrum (miz) eine zentrale Informationsstelle zu allen Themen des Musiklebens.

 

 

Der Deutsche Musikrat ist Träger der Wettbewerbe für Kinder und Jugendliche: Jugend musiziert und Jugend jazzt, der Wettbewerbe für professionelle Musiker*innen: dem Deutschen Musikwettbewerb, dem German Conducting Award (ehem. Deutscher Dirigentenpries) sowie dem Deutschen Chordirigent*innenpreis sowie den Wettbewerben für Amateurmusiker*innen: dem Deutschen Chorwettbewerb und dem Deutschen Orchesterwettbewerb.

Der Deutsche Musikrat e. V. ist Sprachrohr und Impulsgeber musikpolitischer Themen für seine Mitglieder.

Die zahlreichen Vorteile einer Mitgliedschaft im Deutschen Musikrat e.V. für Sie zusammengestellt. 

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Zur Förderung der jungen Musiker*innen und Musiker in den Ensembles des Deutschen Musikrates gehört auch das Konzertieren auf der Bühne vor Publikum. Anfragen für Engagaments nehmen die Projektletiter*innen gern entgegen. Durch die Konzertförderung Deutscher Musikwettbewerb werden im Jahr ca. 200 Konzerte an Konzertveranstalter und Konzertreihen vermittelt.

Musikpädagog*innen finden Konzepte und Arbeitsmaterialien für den Musikunterricht bei den Vermittlungsprojekten des Podium Gegenwart. Aktuelle musikpolitische Entwicklungen und Studien finden sich im Themenbereich „Musikalische Bildung“ sowie Fachbeiträge dazu beim Deutschen Musikinformationszentrum.

Mit dem Deutschen Musikinformationszentrum bietet der Deutsche Musikrat eine zentrale Informationsstelle zu allen Themen des Musiklebens.