Drei neue Ensembles ins Förderprogramm InSzene aufgenommen

Die Auswahl bildet die Vielfalt der Szene neuer Musik ab

catinablack ensemble © Peter Gwiazda - Kollektiv UNRUHE © Norbert Frank - SMASH.duo © Alex Schröder 

Für das Förderprogramm InSzene des Podium Gegenwart im Deutschen Musikrat wurden neue Ensembles ausgewählt: das catinblack ensemble, das Kollektiv UNRUHE und das SMASH.duo konnten die Jury überzeugen. InSzene begleitet Ensembles zeitgenössischer Musik über einen Zeitraum von zwei Jahren und unterstützt sie bei ihrer Professionalisierung.

Die Fachjury, die sich aus Mitgliedern des Beirats Podium Gegenwart zusammensetzte, beeindruckten vor allem die Formationen, die die ganze Bandbreite der freien Szene zeitgenössischer Musik-Ensembles abbilden: von Duo bis 13-köpfigem Kollektiv, von Metropole bis zum ländlichen Raum, von akustischem Streicherklang bis zu elektronischem Experiment an ästhetischen Schnittpunkten.

Das catinblack ensemble mit Sitz in Essen, bestehend aus Sofia von Atzingen (Viola), Ema Grčman (Violoncello) und Javad Javadzade (Kontrabass), zeichnet sich durch seine Leidenschaft für zeitgenössische Kammermusik aus. Das Ensemble erforscht neue Konzertformate und -konzepte und sucht die Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Künstler:innen, um neue Klangwelten zu entwickeln. Ihr Zusammenspiel fasziniert durch den farbigen und sinfonischen Klang der tiefen Streicherbesetzung.

Das Berliner Kollektiv UNRUHE setzt sich aus 13 neugierigen Musiker:innen, Performer:innen und Komponist:innen aus 10 verschiedenen Ländern zusammen. Diese steuern unterschiedlichste Ästhetiken und musikalische Backgrounds bei wie zeitgenössische Komposition, experimentelle Vokalkunst, freie Improvisation und klassische Instrumentalausbildung. Die Mitglieder verbindet der Wunsch, die Grenzen der eigenen Spezialisierungen zu überschreiten und sich jenseits ästhetischer Schubladen zu etablieren.

Das SMASH.duo, Moritz Koch (Schlagzeug) und Chloë Abbott (Trompete), ist in Kirchlinteln/Niedersachsen ansässig. Die assoziationsreiche Besetzung von „Pauken und Trompeten“ wird genutzt, um mit performativen Konzepten Erwartungen zu brechen und mit Stereotypen aufzuräumen. So soll ein breiteres Publikum erreicht und auf höchstem musikalischem Niveau unterhalten werden. 

InSzene unterstützt herausragende Ensembles neuer Musik, die am Beginn ihrer professionellen Laufbahn stehen, in ihrer strukturellen und künstlerischen Entwicklung durch Maßnahmen zur nachhaltigen Professionalisierung. Als beratende Anlauflaufstelle bietet InSzene bedarfsorientierte Coachings und Seminare, eröffnet Freiräume zur künstlerischen Profilierung und Projektentwicklung, zur Etablierung zukunftsfähiger Strukturen und optimierter Außenwirkung. So werden die Geförderten individuell in Szene gesetzt. Das Programm InSzene wird gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Nähere Informationen unter www.podium-gegenwart.de.

Kontakt:
Deutscher Musikrat gGmbH
Olaf Wegener, Projektleitung Podium Gegenwart
Tel.: 0228 – 2091 177, wegener@musikrat.de

Sabine Siemon, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0228 – 2091 163, siemon@musikrat.de 

Ich bin ...

Musiker*innen können in den Ensembles des Deutschen Musikrates mitsingen oder mitspielen, dem Bundesjugendorchester, dem Bundesjazzorchester und dem Bundesjugendchor, an Wettbewerben teilnehmen. Mit vier weiteren Projekten im Bereich Förderung unterstützt der Deutsche Musikrat junge hochtalentierte Musiker*innen, Dirigent*innen, Komponist*innen und Interpret*innen zeitgenössischer Musik sowie Popmusiker*innen auf ihrem Weg in ein professionelles Musikerleben und schlägt eine Brücke zwischen Musiker*innen, Veranstalter*innen und Publikum. Zudem bietet das Deutsche Musikinformationszentrum (miz) eine zentrale Informationsstelle zu allen Themen des Musiklebens.

 

 

Der Deutsche Musikrat ist Träger der Wettbewerbe für Kinder und Jugendliche: Jugend musiziert und Jugend jazzt, der Wettbewerbe für professionelle Musiker*innen: dem Deutschen Musikwettbewerb, dem German Conducting Award (ehem. Deutscher Dirigentenpries) sowie dem Deutschen Chordirigent*innenpreis sowie den Wettbewerben für Amateurmusiker*innen: dem Deutschen Chorwettbewerb und dem Deutschen Orchesterwettbewerb.

Der Deutsche Musikrat e. V. ist Sprachrohr und Impulsgeber musikpolitischer Themen für seine Mitglieder.

Die zahlreichen Vorteile einer Mitgliedschaft im Deutschen Musikrat e.V. für Sie zusammengestellt. 

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Zur Förderung der jungen Musiker*innen und Musiker in den Ensembles des Deutschen Musikrates gehört auch das Konzertieren auf der Bühne vor Publikum. Anfragen für Engagaments nehmen die Projektletiter*innen gern entgegen. Durch die Konzertförderung Deutscher Musikwettbewerb werden im Jahr ca. 200 Konzerte an Konzertveranstalter und Konzertreihen vermittelt.

Musikpädagog*innen finden Konzepte und Arbeitsmaterialien für den Musikunterricht bei den Vermittlungsprojekten des Podium Gegenwart. Aktuelle musikpolitische Entwicklungen und Studien finden sich im Themenbereich „Musikalische Bildung“ sowie Fachbeiträge dazu beim Deutschen Musikinformationszentrum.

Mit dem Deutschen Musikinformationszentrum bietet der Deutsche Musikrat eine zentrale Informationsstelle zu allen Themen des Musiklebens.