Deutsch-Polnische Zusammenarbeit im Fokus

Der European Workshop des Deutschen Musikrats gastiert im September 2025 beim Warschauer Herbst 

Ensemble des EWCM 2024 unter der Leitung von Rüdiger Bohn.

Vom 16. bis 22. September findet der diesjährige European Workshop for Contemporary Music (EWCM) in Warschau statt. Das Projekt ermöglicht 18 jungen Musiker:innen unter anderem aus Deutschland, Polen, Spanien und Finnland die gemeinsame Erarbeitung zeitgenössischer Musikwerke. Höhepunkt ist das Abschlusskonzert am 23. September im Rahmen des Warschauer Herbstes, das live vom polnischen Rundfunk übertragen wird. Veranstaltet wird der internationale Workshop vom Podium Gegenwart, dem Förderprogramm für zeitgenössische Musik in Trägerschaft des Deutschen Musikrats, und dem Festival Warschauer Herbst.

Ziel des jährlich stattfindenden EWCM ist die Förderung neuer Musik über Ländergrenzen hinweg sowie die Förderung internationaler Verständigung. Dass dies immer wieder erfolgreich gelingt, zeigt die Kontinuität dieser seit mehr als 20 Jahren bestehenden Kooperation. „Mit dem European Workshop senden der Deutsche Musikrat und der Warschauer Herbst ein enorm wichtiges Signal, dass im deutsch-polnischen Verhältnis ein vertrauensvolles Miteinander gelebt wird“, sagt Anna-Lena Rückheim-von Hassell, Referatsleiterin Kultur an der Deutschen Botschaft Warschau.

Das diesjährige Konzertprogramm bietet einen Überblick über verschiedenste Stile zeitgenössischen Komponierens: Von einem Klassiker der Ensembleliteratur aus Wolfgang Rihms „Chiffren“-Zyklus über Fausto Romitellis „Amok Koma“, das subtil mit Live-Elektronik spielt, bis hin zu „junkyard piece I“ von Ricardo Eizirik, Auswahlkomponist der Edition Zeitgenössische Musik. Die Iranerin Golnaz Shariatzadeh thematisiert in „MOM“ die Situation der Frau in unserer Gesellschaft, unterlegt mit eigenen Video-Animationen. Die Uraufführung von „Time Must Stop!“ des Polen Maciej Kabza (Auftrag Warschauer Herbst) ist eine Reflexion über die aktuelle Weltlage.

Künstlerischer Leiter des EWCM ist Prof. Rüdiger Bohn. Gemeinsam mit seinem Assistenten Roc Fargas i Castells (Stipendiat Forum Dirigieren) und mit Musiker:innen des Ensemble Recherche aus Freiburg übernimmt er die Einstudierung der Werke.

Kontakt:
Deutscher Musikrat gGmbH
Olaf Wegener, Projektleitung Podium Gegenwart
Tel.: 0228 – 2091 177, wegener@musikrat.de

Sabine Siemon, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0228 – 2091 163, siemon@musikrat.de 
 

Ich bin ...

Musiker*innen können in den Ensembles des Deutschen Musikrates mitsingen oder mitspielen, dem Bundesjugendorchester, dem Bundesjazzorchester und dem Bundesjugendchor, an Wettbewerben teilnehmen. Mit vier weiteren Projekten im Bereich Förderung unterstützt der Deutsche Musikrat junge hochtalentierte Musiker*innen, Dirigent*innen, Komponist*innen und Interpret*innen zeitgenössischer Musik sowie Popmusiker*innen auf ihrem Weg in ein professionelles Musikerleben und schlägt eine Brücke zwischen Musiker*innen, Veranstalter*innen und Publikum. Zudem bietet das Deutsche Musikinformationszentrum (miz) eine zentrale Informationsstelle zu allen Themen des Musiklebens.

 

 

Der Deutsche Musikrat ist Träger der Wettbewerbe für Kinder und Jugendliche: Jugend musiziert und Jugend jazzt, der Wettbewerbe für professionelle Musiker*innen: dem Deutschen Musikwettbewerb, dem German Conducting Award (ehem. Deutscher Dirigentenpries) sowie dem Deutschen Chordirigent*innenpreis sowie den Wettbewerben für Amateurmusiker*innen: dem Deutschen Chorwettbewerb und dem Deutschen Orchesterwettbewerb.

Der Deutsche Musikrat e. V. ist Sprachrohr und Impulsgeber musikpolitischer Themen für seine Mitglieder.

Die zahlreichen Vorteile einer Mitgliedschaft im Deutschen Musikrat e.V. für Sie zusammengestellt. 

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Zur Förderung der jungen Musiker*innen und Musiker in den Ensembles des Deutschen Musikrates gehört auch das Konzertieren auf der Bühne vor Publikum. Anfragen für Engagaments nehmen die Projektletiter*innen gern entgegen. Durch die Konzertförderung Deutscher Musikwettbewerb werden im Jahr ca. 200 Konzerte an Konzertveranstalter und Konzertreihen vermittelt.

Musikpädagog*innen finden Konzepte und Arbeitsmaterialien für den Musikunterricht bei den Vermittlungsprojekten des Podium Gegenwart. Aktuelle musikpolitische Entwicklungen und Studien finden sich im Themenbereich „Musikalische Bildung“ sowie Fachbeiträge dazu beim Deutschen Musikinformationszentrum.

Mit dem Deutschen Musikinformationszentrum bietet der Deutsche Musikrat eine zentrale Informationsstelle zu allen Themen des Musiklebens.