„Wie klingt unsere Demokratie? Musik als Gesellschaftskraft“

Neue Publikation des Deutschen Musikrats

In elf Beiträgen beleuchtet die 72-seitige Publikation, die der Deutsche Musikrat bei Schott Music veröffentlicht hat, die Wechselwirkungen zwischen der musikalischen Praxis in Deutschland und demokratischen Prinzipien. Bundespräsident a.D. Joachim Gauck steuerte einen Impuls für die Publikation bei. Beteiligt waren daneben Theresa Demandt, Prof. Udo Dahmen, Beat Fehlmann, Christine Fischer, Felix Freitag, Nina „Miu“ Graf, Monika Henschel, Prof. Dr. Barbara Hornberger, Bernhard König, Anna-Sophia Kraus, Olaf „Gemse“ Kretschmar, Prof. Dr. Wolfgang Lessing, Prof. Dr. Ulrike Liedtke, Albert Schmitt, Moritz Schneidewendt, Dr. Charlotte Seither, Antje Valentin, Olaf Wegener und Bundespräsident a.D. Christian Wulff.

Hierzu Prof. Lydia Grün, Präsidentin des Deutschen Musikrats: „Wir leben in einer Zeit, in der die demokratischen Grundfeste unserer offenen Gesellschaft beunruhigend zu wanken scheinen. Umso wichtiger ist es, die Pfeiler zu stärken, die unsere Gemeinschaft auf der Grundlage demokratischer Verfasstheit tragen – und das Musikleben gehört für mich ohne Zweifel dazu. Das vorliegende Buch informiert und inspiriert, wie Musik als gestaltende gesellschaftliche Kraft wirken kann. Mit der Publikation laden wir dazu ein, das Musikleben als Resonanzraum unserer gesellschaftlichen Gegenwart und als Impulsgeber für ein demokratisches Morgen zu begreifen.“

Die Beiträge entstanden im Rahmen des Jahresthemas 2025 des Deutschen Musikrats „Musik und Demokratie“. Die Publikation wurde mit Unterstützung durch die Strecker-Stiftung realisiert und ist für 14,90 Euro bei Schott Music erhältlich. 

Berlin, 18. Februar 2026

Ich bin ...

Musiker*innen können in den Ensembles des Deutschen Musikrates mitsingen oder mitspielen, dem Bundesjugendorchester, dem Bundesjazzorchester und dem Bundesjugendchor, an Wettbewerben teilnehmen. Mit vier weiteren Projekten im Bereich Förderung unterstützt der Deutsche Musikrat junge hochtalentierte Musiker*innen, Dirigent*innen, Komponist*innen und Interpret*innen zeitgenössischer Musik sowie Popmusiker*innen auf ihrem Weg in ein professionelles Musikerleben und schlägt eine Brücke zwischen Musiker*innen, Veranstalter*innen und Publikum. Zudem bietet das Deutsche Musikinformationszentrum (miz) eine zentrale Informationsstelle zu allen Themen des Musiklebens.

 

 

Der Deutsche Musikrat ist Träger der Wettbewerbe für Kinder und Jugendliche: Jugend musiziert und Jugend jazzt, der Wettbewerbe für professionelle Musiker*innen: dem Deutschen Musikwettbewerb, dem German Conducting Award (ehem. Deutscher Dirigentenpries) sowie dem Deutschen Chordirigent*innenpreis sowie den Wettbewerben für Amateurmusiker*innen: dem Deutschen Chorwettbewerb und dem Deutschen Orchesterwettbewerb.

Der Deutsche Musikrat e. V. ist Sprachrohr und Impulsgeber musikpolitischer Themen für seine Mitglieder.

Die zahlreichen Vorteile einer Mitgliedschaft im Deutschen Musikrat e.V. für Sie zusammengestellt. 

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Zur Förderung der jungen Musiker*innen und Musiker in den Ensembles des Deutschen Musikrates gehört auch das Konzertieren auf der Bühne vor Publikum. Anfragen für Engagaments nehmen die Projektletiter*innen gern entgegen. Durch die Konzertförderung Deutscher Musikwettbewerb werden im Jahr ca. 200 Konzerte an Konzertveranstalter und Konzertreihen vermittelt.

Musikpädagog*innen finden Konzepte und Arbeitsmaterialien für den Musikunterricht bei den Vermittlungsprojekten des Podium Gegenwart. Aktuelle musikpolitische Entwicklungen und Studien finden sich im Themenbereich „Musikalische Bildung“ sowie Fachbeiträge dazu beim Deutschen Musikinformationszentrum.

Mit dem Deutschen Musikinformationszentrum bietet der Deutsche Musikrat eine zentrale Informationsstelle zu allen Themen des Musiklebens.