Bundeswettbewerb Jugend musiziert 2026: München und Regensburg werden zu Klangräumen der musikalischen Zukunft

Zum Abschuss des Bundeswettbewerbs Jugend musiziert verleiht Sparkassen-Finanzgruppe Sonderpreis für das beste Familienensemble

Mit dem dritten Preisträger:innenkonzert am 31. Mai in Regensburg ist der 63. Bundeswettbewerb Jugend musiziert erfolgreich zu Ende gegangen. Erstmals waren München und Regensburg gemeinsam Gastgeber des bundesweiten Finales, bei dem sich die besten jungen Musikerinnen und Musiker Deutschlands sowie Deutscher Schulen im Ausland präsentierten. Insgesamt nahmen 1.805 junge Musiker:innen (Anzahl der Teilnehmenden mit Mehrfachwertungen, ohne unbewertete Begleiter:innen) an 923 Wertungsspielen teil. Ergänzt wurde der Wettbewerb durch sieben Konzerte, Workshops und ein vielfältiges Rahmenprogramm. Die Leistungen der Teilnehmenden sowie das Engagement von Lehrkräften, Eltern, Jurymitgliedern und Organisator:innen unterstrichen erneut die Bedeutung musikalischer Bildung und Nachwuchsförderung in Deutschland.

Die 110-köpfige Bundesjury vergab 512 Erste, 623 Zweite und 455 Dritte Bundespreise. Darüber hinaus wurden 207 Prädikate „mit sehr gutem Erfolg“ und acht Prädikate „mit gutem Erfolg“ verliehen.

Im Rahmen des Preisträger:innenkonzerts wurde zudem der mit 5.000 Euro dotierte Sonderpreis der Sparkassen-Finanzgruppe für das beste Familienensemble vergeben. Ausgezeichnet wurden die Geschwister Anne (16), David (14) und Felia (11) Sum aus Wolfach im Schwarzwald. Das Klarinettentrio überzeugte die Jury in der Kategorie „Kammermusik für Holzblasinstrumente“ durch seinen homogenen Ensembleklang, technische Präzision und große Spielfreude. Überreicht wurde der Preis durch Stefan Proßer, Vizepräsident des Sparkassenverbands Bayern.

„Der Bundeswettbewerb 2026 in München und Regensburg hat eindrucksvoll gezeigt, wie viel Können, Begeisterung und Leistungswillen in der jungen Generation steckt. Die Spitzenleistungen bei Jugend musiziert entstehen nicht im luftleeren Raum, sondern auf Basis der flächendeckenden musikalischen Bildung in Deutschland“, resümiert Prof. Lydia Grün, Präsidentin des Deutschen Musikrats. „Der Deutsche Musikrat als Träger des Bundeswettbewerbs Jugend musiziert dankt allen Beteiligten, die zum Gelingen dieser Spitzenförderung beigetragen haben. Ein besonderer Dank gilt dem Freistaat Bayern sowie den Gastgeberstädten München und Regensburg für ihre Unterstützung und Gastfreundschaft. Ebenso danken wir dem Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend als Hauptförderer sowie der Sparkassen-Finanzgruppe als langjährigem Hauptsponsor.“

Darüber hinaus ermöglichen rund 30 Institutionen, Stiftungen und Privatpersonen durch Sonderpreise und Stipendien eine gezielte Förderung des musikalischen Nachwuchses. Insgesamt stehen im Jahr 2026 Sonderpreise im Gesamtwert von rund 170.000 Euro zur Verfügung. Das Konzert der Sonderpreisträger:innen findet am 21. Juni 2026 im Beethoven-Haus Bonn statt.

Auch die Medienresonanz war außergewöhnlich hoch. Unter anderem berichteten die Tagesschau (29. Mai) und das ARD-Morgenmagazin (1. Juni) über den Wettbewerb. Der Medienpartner des Bundeswettbewerbs BR Klassik zeichnete das dritte Preisträger:innenkonzert auf und sendet Ausschnitte daraus am 13. Juni um 15.05 Uhr in der Sendung „On Stage“.

Kontakt:
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Irene Schwalb, Bereichsleitung Wettbewerbe
Tel: 0228 – 2091 166, schwalb@musikrat.de
Sabine Siemon, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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