Bundesjugendorchester nimmt 69 Musikerinnen und Musiker auf

209 Jugendliche aus ganz Deutschland stellen sich beim Probespiel des jungen Spitzenorchesters vor

Sie gehörten unter anderem zur Probespiel-Jury im Schlagwerk, v.l.n.r.: Gabor Mscisz (Bundesjugendorchester), Wieland Welzel (Berliner Philharmoniker), Prof. Thomas Höfs (Staatsorchester Stuttgart) und Jonathan Hübener (Bundesjugendorchester)

Das Bundesjugendorchester hat 69 junge Musikerinnen und Musiker im Alter von 14 bis 18 Jahren neu aufgenommen. Sie stellten sich am 27. und 28. September beim diesjährigen Probespiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HMDK) Stuttgart erfolgreich der Jury. Viele von ihnen werden bereits im Januar 2026 bei der Winter-Arbeitsphase des Orchesters und damit beim Konzert in der Berliner Philharmonie dabei sein (Termine hier).

Von insgesamt 242 Bewerbungen stellten sich 209 Jugendliche aus ganz Deutschland dem Auswahlverfahren in sechs Jurys. „In diesem Jahr gab es besonders viele Vorspiele im Bereich der hohen Streicher, und die Qualität der Bewerberinnen und Bewerber war durchweg sehr hoch. Letztlich konnten wir sogar mehr junge Talente aufnehmen, als ursprünglich vorgesehen war“, erklärt Sönke Lentz, Orchesterdirektor des Bundesjugendorchesters. Mit dieser Resonanz war es das größte Probespiel der vergangenen zehn Jahre.

Das Geschlechterverhältnis der aufgenommenen Musikerinnen und Musiker beträgt 53 Prozent weiblich und 47 Prozent männlich. Besonders erfolgreich waren Bewerberinnen und Bewerber aus Baden-Württemberg, Bayern, Berlin und Nordrhein-Westfalen. Setzt man die Ergebnisse ins Verhältnis zur Einwohnerzahl der jeweiligen Bundesländer, liegen Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Hamburg vorn.

Besonderer Dank gilt der HMDK Stuttgart: Die Hochschule stellte nicht nur ihre Räumlichkeiten, sondern auch Instrumente kostenfrei zur Verfügung und unterstützte das Probespiel in jeder Hinsicht.

Kontakt:
Deutscher Musikrat gGmbH
Sönke Lentz, Orchesterdirektor des Bundesjugendorchesters
Tel.: 0228 – 2091 194, lentz@musikrat.de

Dr. Anke Steinbeck, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0228 – 2091 165, steinbeck@musikrat.de 

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