50. Deutscher Musikwettbewerb ab 19. März in Bonn und Köln

Alle Wettbewerbsrunden sind öffentlich und kostenfrei zugänglich.

Zu den Kategorien, die in diesem Jahr zu erleben sind, gehört auch Gesang. Julika Hing beim Deutschen Musikwettbewerb 2023 © Heike Fischer 

Der 50. Deutsche Musikwettbewerb, der nationale Wettbewerb für klassische Musik des Deutschen Musikrats, geht am 19. März in Bonn und Köln in die zweite Runde. 116 junge Spitzen-Musiker:innen sind in öffentlichen, frei zugänglichen Wettbewerbsrunden in den Kategorien Akkordeon, Fagott, Klarinette, Saxophon, Gesang, Kontrabass, Violoncello, Ensembles in freier Besetzung, Streichquartett, Klavierpartner:in und Komposition für Violine solo zu erleben. Die Abschlusskonzerte werden in der Aula der Universität Bonn ausgerichtet: Das Kammerkonzert am 27. März wird vom Deutschlandfunk mitgeschnitten und gesendet, das Konzert mit Solist:innen und dem Beethoven Orchester Bonn am 28. März von WDR 3 (Sendetermin: 8. Mai 2026, 20.04 Uhr). Nähere Informationen und Karten unter www.deutscher-musikwettbewerb.de.

In der ersten digitalen Runde konnten sich 91 von 148 Solist:innen sowie 6 von 8 Ensembles für die Teilnahme an der zweiten Runde qualifizieren und präsentieren sich im März vor Ort vor der Jury. Die Wettbewerbsrunden sind öffentlich und kostenfrei zugänglich und finden in diesen Spielstätten statt: in der Beethovenhalle Bonn (Studio), im Beethovenhaus Bonn, im Augustinum Bonn, in der Aula der Universität Bonn, in der Ludwig-van-Beethoven-Musikschule Bonn sowie in der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

Die 30 Mitglieder der Jury sind größtenteils Professorinnen und Professoren an deutschen Musikhochschulen, die aber auch als Profimusiker:innen Karriere gemacht haben, wie Maria Kliegel (1975 die erste Preisträgerin des DMW). Besonders beim DMW ist, dass ab der dritten Runde alle Jurorinnen und Juroren gemeinsam ein Jurygremium bilden und alle gemeinsam die Wertungsspiele anhören. Es geht dann nicht mehr um technische Parameter, sondern primär um die Persönlichkeit und Interpretation der Teilnehmenden.

Der Deutsche Musikwettbewerb (DMW), 1975 vom Deutschen Musikrat gegründet, richtet sich an professionelle Musiker:innen von 18 bis 30 Jahren und wird jährlich für verschiedene Solo- und Kammermusikbesetzungen sowie für Komposition ausgeschrieben. Der Wettbewerb geht über vier Runden und beinhaltet ein selbst konzipiertes Programm zu präsentieren.

Zu den vielseitigen Fördermaßnahmen des DMW zählen die Unterstützung bei der individuellen Karriereentwicklung, CD-Produktionen beim Label GENUIN, sowie die Vermittlung von jährlich mehr als 250 Solo- und Kammerkonzerten, bei denen der Deutsche Musikwettbewerb die Hälfte der Gagen übernimmt.

Der Deutsche Musikwettbewerb wird vom Deutschen Musikrat getragen und von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), der Kulturstiftung der Länder und der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten mbH (GVL) gefördert. Zu den Förderern gehören zudem die Stadt Bonn und die Stifter:innen der Sonderpreise. Medienpartner sind der Deutschlandfunk und WDR 3.

Freitag, 27. März 2026, 19:00 Uhr | Universität Bonn, Aula
ABSCHLUSSKONZERT I – KAMMERMUSIK
Preisträger:innenensembles & Stipendiat:innen
Tickets: 12 € / ermäßigt 6 €
Das Konzert wird vom Deutschlandfunk mitgeschnitten und zu einem späteren Zeitpunkt gesendet.

Samstag, 28. März 2026, 19:00 Uhr | Universität Bonn, Aula
ABSCHLUSSKONZERT II – ORCHESTER
Solopreisträger:innen
Beethoven Orchester Bonn

Roland Kluttig Leitung
Tickets: 12 € / ermäßigt 6 €
Das Konzert wird vom WDR mitgeschnitten und am Freitag, 8. Mai 2026 im WDR3-Konzert gesendet.

Karten unter: www.deutscher-musikwettbewerb.de 

Kontakt:
Deutscher Musikrat gGmbH
Irene Schwalb, Bereichsleitung Wettbewerbe (DCW/ DMW/ DOW/ Jugend musiziert)
Tel.: 0228 – 2091 166; schwalb@musikrat.de

Sabine Siemon, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0228 – 2091 163, siemon@musikrat.de 

Ich bin ...

Musiker*innen können in den Ensembles des Deutschen Musikrates mitsingen oder mitspielen, dem Bundesjugendorchester, dem Bundesjazzorchester und dem Bundesjugendchor, an Wettbewerben teilnehmen. Mit vier weiteren Projekten im Bereich Förderung unterstützt der Deutsche Musikrat junge hochtalentierte Musiker*innen, Dirigent*innen, Komponist*innen und Interpret*innen zeitgenössischer Musik sowie Popmusiker*innen auf ihrem Weg in ein professionelles Musikerleben und schlägt eine Brücke zwischen Musiker*innen, Veranstalter*innen und Publikum. Zudem bietet das Deutsche Musikinformationszentrum (miz) eine zentrale Informationsstelle zu allen Themen des Musiklebens.

 

 

Der Deutsche Musikrat ist Träger der Wettbewerbe für Kinder und Jugendliche: Jugend musiziert und Jugend jazzt, der Wettbewerbe für professionelle Musiker*innen: dem Deutschen Musikwettbewerb, dem German Conducting Award (ehem. Deutscher Dirigentenpries) sowie dem Deutschen Chordirigent*innenpreis sowie den Wettbewerben für Amateurmusiker*innen: dem Deutschen Chorwettbewerb und dem Deutschen Orchesterwettbewerb.

Der Deutsche Musikrat e. V. ist Sprachrohr und Impulsgeber musikpolitischer Themen für seine Mitglieder.

Die zahlreichen Vorteile einer Mitgliedschaft im Deutschen Musikrat e.V. für Sie zusammengestellt. 

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Zur Förderung der jungen Musiker*innen und Musiker in den Ensembles des Deutschen Musikrates gehört auch das Konzertieren auf der Bühne vor Publikum. Anfragen für Engagaments nehmen die Projektletiter*innen gern entgegen. Durch die Konzertförderung Deutscher Musikwettbewerb werden im Jahr ca. 200 Konzerte an Konzertveranstalter und Konzertreihen vermittelt.

Musikpädagog*innen finden Konzepte und Arbeitsmaterialien für den Musikunterricht bei den Vermittlungsprojekten des Podium Gegenwart. Aktuelle musikpolitische Entwicklungen und Studien finden sich im Themenbereich „Musikalische Bildung“ sowie Fachbeiträge dazu beim Deutschen Musikinformationszentrum.

Mit dem Deutschen Musikinformationszentrum bietet der Deutsche Musikrat eine zentrale Informationsstelle zu allen Themen des Musiklebens.