50. Deutscher Musikwettbewerb

Mit zwei großen Abschlusskonzerten ist der Wettbewerb zu Ende gegangen

Der Deutsche Musikwettbewerb ist mit zwei großen Abschlusskonzerten in der Aula der Universität Bonn und einer Preisverleihung im Alten Rathaus Bonn zu Ende gegangen. Neben dem Preis des Deutschen Musikwettbewerbs an den Cellisten Constantin Heise und den Klarinettisten Joscha Kremsler wurden Preise im Gesamtwert von rund 30.000 Euro an den Kompositions-Preisträger und die insgesamt 16 Stipendiatinnen und Stipendiaten vergeben. Die Einzigartigkeit des Deutschen Musikwettbewerbs liegt darüberhinaus in der umfangreichen Förderung im Anschluss an den Wettbewerb, darunter in der Vermittlung von bis zu 250 Konzerten pro Jahr (Kammerkonzerte & Solokonzerte mit Orchester) und der Produktion einer Debüt-CD beim Leipziger Label GENUIN in Kooperation mit Deutschlandfunk/ Deutschlandfunk Kultur.

Die knapp 30-köpfige Gesamtjury bestimmte Constantin Heise und Joscha Kremsler zu den beiden Preisträgern des diesjährigen Wettbewerbs. Jury-Vorsitzender Prof. Oliver Wille sagt: „Erneut ist ein wunderbarer Wettbewerb erfolgreich zu Ende gegangen. Voller Überzeugung können wir exzellente junge Künstlerinnen und Künstler auszeichnen, fördern und sie dabei begleiten sowie aktiv unterstützen, das Musikleben der Zukunft mit höchstem Anspruch und kreativer Energie für die Menschen in unserem Land zu gestalten."

Bei den Abschlusskonzerten präsentierten sich die Preisträger:innen und Stipendiat:innen dem Publikum, das Konzert am Samstag wurde vom Beethoven Orchester Bonn unter der Leitung von Roland Kluttig gemeinsam mit den ausgezeichneten Musiker:innen gestaltet. Im Anschluss an das Konzert überreichte die Bürgermeisterin der Stadt Bonn, Dr. Ursula Sautter, in Vertretung des Bonner Oberbürgermeisters Guido Déus im Alten Rathaus den Preis des Bonner Oberbürgermeisters an Constantin Heise. Joscha Kremsler erhielt den Musikpreis des Bonner Rotary Clubs und den Sonderpreis der Freunde Junger Musiker e.V. Musikkreis Mainz-Wiesbaden. Beide Sonderpreise sind neben dem Geldbetrag mit Konzerteinladungen verbunden. Der Preis der Freunde Junger Musiker e.V. Düsseldorf und der Preis für die beste Carte Blanche wurde überreicht an den Pianisten Florian Albrecht. Ein Jahresstipendium der Deutschen Stiftung Musikleben ging an das Nerida Quartett, ein Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben an den Pianisten Hamlet Ambarzumjan. Den Sonderpreis Fondation Hindemith erhielt der Cellist Manuel Lipstein, den Sonderpreis der Ensemble Akademie Freiburg das Sonus Quintett.

Kontakt:

Deutscher Musikrat gGmbH
Irene Schwalb, Bereichsleitung Wettbewerbe (DCW/ DMW/ DOW)
Tel.: 0228 – 2091 166; schwalb@musikrat.de

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Sabine Siemon, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0228 – 2091 163, siemon@musikrat.de

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