Musik und Demokratie

On October 24, 2025, the German Music Council hosted a symposium at the Aquino Conference Center in Berlin on its annual theme, “Music and Democracy.” Through keynote presentations, a plenary discussion, a conversation on cultural policy with Ingo Mix (Head of the Department for Arts and Culture Promotion at the BKM), and a concluding “fishbowl” session, participants explored the interplay between musical life and socio-democratic processes. In this context, a joint resolution was drafted and adopted.

Die Resolution „Musikleben fördert Demokratie! – Impulse, Forderungen und Bekenntnis!“, die von der Mitgliederversammlung des Deutschen Musikrats verabschiedet wurde, finden Sie hier:

Resolution

Das Programm zur Tagung finden Sie hier:

Programm

Mitwirkende

Business Strategist, Conference Curator, Host und Speaker, AC Coppens hat THE CATALYSTS gegründet - eine Agentur für innovative und kreative Akteure, die an der Schnittstelle von digitalen Technologien und Musik, Film, immersiven Medien, Design und Kunst arbeiten. Informiert durch multidisziplinäre Perspektiven und einen narrativen Ansatz, erforscht das Team neue Entwicklungen in Emerging Tech, Wissenschaft und Kultur, um Events in Orte des Wissensaustauschs zu verwandeln. AC wird häufig zu internationalen Konferenzen eingeladen, um Vorträge zu halten und anregende Diskussionen mit Experten zu moderieren.

Udo Dahmen wurde 1951 in Aachen geboren und studierte in Aachen, Köln und Paris Schlagzeug.

Von 2003 bis 2023 war Udo Dahmen künstlerischer Direktor, Geschäftsführer und Professor  der Popakademie Baden-Württemberg. Er ist Vizepräsident im Präsidium sowie Mitglied im Aufsichtsrat des Deutschen Musikrats. Zudem engagiert er sich als Ehrenpräsident im Schlagzeugerverband „Percussion Creativ“.

Er arbeitete als professioneller Drummer und als Dozent und Sprecher des Kontaktstudiengangs Popularmusik an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg.

Seit 2013 betreibt er samstags einen Podcast bei SWR Kultur in der Rubrik „Erklär mir Pop“.

Im April 2023 wurde Dahmen mit dem Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet. Im gleichen Jahr wurde Dahmen die Ehrennadel der Deutschen Jazzunion verliehen.

Ulrike Liedtke, geboren in Weimar, studierte Musikwissenschaft in Leipzig und promovierte. Anschließend war sie an der Akademie der Künste Berlin tätig.

Ab 1991 war sie Gründungsdirektorin der Bundesmusikakademie Rheinsberg/Schlosstheater, hatte diverse Lehraufträge inne und ist seit 2017 Professorin an der Universität Potsdam.

Ehrenamtlich engagiert sie sich als Vizepräsidentin im Deutschen Musikrat, als Mitglied im Aufsichtsrat des Deutschen Musikrates, als Präsidentin des Landesmusikrates Brandenburg und als Vorsitzende der Konferenz der Landesmusikräte.

2015 gründete Liedtke das Deutsch-Arabische Kindermusiktheater Rheinsberg. Sie veröffentlichte zahlreiche Publikationen zur Neuen Musik und zur Musik des 18. Jahrhunderts, leitete den CD-Autorenbeirat „Musik in Deutschland 1950-2000“, ist Jurorin etwa in den Programmen Landmusik, IMPULS und NEUSTART KULTUR.

Sie wurde mit dem Bundesverdienstkreuz sowie dem Kunstpreis des Landes Brandenburg ausgezeichnet.

Seit 2014 ist sie Mitglied des Landtages Brandenburg, seit 2019 Landtagspräsidentin.

Prof. Dr. Barbara Hornberger ist Professorin für Musikwissenschaft mit einem Schwerpunkt in Populärer Musik und Digitalen Musikkulturen an der Bergischen Universität Wuppertal. Sie hat an der Universität Hildesheim im Fach Kulturpädagogik studiert und war dort als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medien, Theater und Populäre Kultur tätig. Von 2016 bis 2022 war sie Professorin für die Didaktik populärer Musik an der Hochschule Osnabrück.

Ihre Arbeitsschwerpunkte in Forschung und Lehre sind transdisziplinäre Forschung zu Populärer Musik, Kulturgeschichte Populärer Musik, Inszenierungen Populärer Musik, Didaktik des Populären sowie Populäre Musik im postdigitalen Zeitalter.

B. Hornberger ist Vorsitzende der GMM (Gesellschaft für Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung) und sitzt im wissenschaftlichen Beirat der GFPM (Gesellschaft für Popularmusikforschung).

Ingo Mix ist seit 2020 Leiter der Abteilung Kunst- und Kulturförderung beim Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Kulturstaatsminister Wolfram Weimer. Nach Hamburger Jahren beim Internationalen Sommertheater Festival auf Kampnagel, später als Pressesprecher der Kulturbehörde und der Hamburgischen Bürgerschaft wechselte er 2003 zur BKM nach Berlin. Dort war er Büroleiter bei den Staatsministern Christina Weiss und Bernd Neumann, dann zehn Jahre als Referatsleiter für die Stiftung Preußischer Kulturbesitz und die Hauptstadtkulturförderung bei der BKM zuständig.

Impressionen

Aufzeichnungen der Online-Formate

Im Vorlauf der Fachtagung wurden in kostenfreien Online-Formaten Fragen des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der Partizipation mit Expert:innen diskutiert sowie Best-Practice-Beispiele zur Demokratieförderung durch Musik vorgestellt. Die Aufzeichnungen dieser drei Veranstaltungen stehen Ihnen zur Verfügung.

 

„Musik als Motor für gesellschaftlichen Wandel“ (April 29, 2025)

 

„Demokratie in der Musik – Partizipation nach innen leben“ (June 18, 2025)

 

„Musik und Demokratie – Eine enge Verbindung?“ (September 8, 2025)


Wie klingt unsere Demokratie? Musik als Gesellschaftkraft

The contributions—written by and featuring experts from numerous fields of music—created as part of the German Music Council’s 2025 annual theme, “Music and Democracy,” form the basis of a 72-page publication released by the German Music Council through Schott Music. It explores the interplay between musical practice in Germany and democratic principles. Former Federal President Joachim Gauck contributed a foreword to the publication. Also participating were Theresa Demandt, Prof. Udo Dahmen, Beat Fehlmann, Christine Fischer, Felix Freitag, Nina “Miu” Graf, Monika Henschel, Prof. Dr. Barbara Hornberger, Bernhard König, Anna-Sophia Kraus, Olaf “Gemse” Kretschmar, Prof. Dr. Wolfgang Lessing, Prof. Dr. Ulrike Liedtke, Albert Schmitt, Moritz Schneidewendt, Dr. Charlotte Seither, Antje Valentin, Olaf Wegener, and former Federal President Christian Wulff.

This publication was produced with support from the Strecker Foundation and is available from Schott Music.