TRIOLOG mit Studiopreis des Deutschlandfunks ausgezeichnet

57 junge Musiker:innen aus 14 Bundesländern, 21 Sets, zahlreiche Förderpreise und eine hochkarätige Jury machen Halle (Saale) zum bundesweiten Treffpunkt für den Jazznachwuchs

Die Bundesbegegnung Jugend jazzt in der Stadt Halle (Saale) ging am Samstag mit einer Preisverleihung zu Ende. Den Studiopreis des Deutschlandfunks erhielt die Band TRIOLOG aus Niedersachsen. Auf dem Foto ist das Trio eingerahmt von Thomas Loewner (Deutschlandfunk, links) und Prof. Lydia Grün (Präsidentin des Deutschen Musikrats, rechts). © Falk Wenzel

Die Band TRIOLOG aus Niedersachsen wurde bei der 21. Bundesbegegnung Jugend jazzt, die vom 14. bis 17. Mai 2026 in Halle (Saale) die Spitze des jungen deutschen Jazz versammelt hat, mit dem Studiopreis des Deutschlandfunks ausgezeichnet. Darüber hinaus wurden 14 weitere Förderpreise vergeben, die den teilnehmenden Ensembles Konzertauftritte, Studio- und Coachingangebote sowie Workshops und Masterclasses eröffnen. Bewertet wurden die Bands von einer fachkundigen Jury unter dem Vorsitz von Prof. Marko Lackner; ihr gehörten außerdem Albrecht Carl Brandt, Antonia Hausmann, Thomas Loewner und Olga Reznichenko an. Die Bundesbegegnung Jugend jazzt ist ein Projekt des Deutschen Musikrats, das als nachhaltiges Förderformat jungen Jazztalenten Sichtbarkeit, Vernetzung und Perspektiven in der professionellen Jazzszene ermöglicht. 

Insgesamt waren an der Bundesbegegnung 57 junge Musiktalente beteiligt. Während der gesamten Bundesbegegnung wurden 21 Sets gespielt – inklusive Session Opener und Konzerte – und damit rund 60 Jazz-Kompositionen sowie etwa 120 Soli auf die Bühne gebracht. Vor Ort arbeitete der Deutsche Musikrat mit 11 Institutionen und Gewerben in Halle (Saale) zusammen. 

„Vernetzung und Austausch stehen im Zentrum von Jugend jazzt – und genau das ist in Halle (Saale) auf und hinter der Bühne eindrucksvoll gelungen. Ob bei den Jam-Sessions am Peißnitzhaus, in der Jugend jazzt Night in St. Georgen, bei den gemeinsamen Mahlzeiten oder bei spontanen Sessions im Jazz-Truck: Länder- und comboübergreifend haben die jungen Musiker:innen miteinander musiziert, einander zugehört und sich kennengelernt – dieser gelebte Austausch ist für uns der schönste Erfolg. Die Stadt Halle (Saale) war ein großartiger Gastgeber einer rundherum gelungenen Bundesbegegnung – dafür unser herzlicher Dank!“, sagt der Leiter der Jazzprojekte im Deutschen Musikrat, Henning Vetter.

Im Einzelnen wurden folgende Preise vergeben: 

  • Studiopreis des Deutschlandfunks – Professionelle Studioaufnahmen im Kammermusiksaal des Deutschlandfunks in Köln
    Preisträger: TRIOLOG, Niedersachsen
  • Konzertpreis Jazzfest Hilden – Auftritt beim Jazzfest Hilden am 7. Juni 2026 + 1.200 € Auftrittsgage
    Preisträger: Vernuccio Eisenberg Quintett, Baden-Württemberg
  • Konzertpreis des Jazzclub Minden – Auftritt im Jazz Club Minden im Rahmen eines Young Jazzahead Doppelkonzertes, Spielzeit 60–70 Min + 300 € Auftrittsgage pro Person + Reisekosten, Übernachtung und Verpflegung
    Preisträger: Aslan Quartett, Hamburg
  • Konzertpreis Travejazz Festival – Auftritt beimTravejazz Festival am 5. September 2026 + 1.250 € Auftrittsgage + 500 € Reisekosten
    Preisträger: Sounddrift, Bayern
  • Konzertpreis Jazz Sommer Pinneberg – Auftritt beim Jazz Sommer Pinneberg 2026 + 1.000 € Auftrittsgage + 500 € Reisekosten
    Preisträger: Organized Chaos, Saarland
  • Konzertpreis der Jazzmeile Thüringen – Konzertauftritt bei der Jazzmeile Thüringen plus 1.000 € Auftrittsgage plus 500 €
    Preisträger: GBJA Masterclass Ensemble, Nordrhein-Westfalen
  • Konzertpreis der Jazz Moments der Stadt Merseburg – Auftritt am 14. Oktober 2026 in der Willi-Sitte-Galerie Merseburg im Rahmen der Jazz Moments + 500 € Honorar + 150 € Technikpauschale
    Preisträger: Bonobo Trio, Thüringen
  • Konzertpreis des Bunker Ulmenwall – Auftritt im Bunker Ulmenwall 2026 + 600 € Auftrittsgage
    Preisträger: ZoneOut, Sachsen-Anhalt
  • Konzertpreis des Jugendmusikfestes Sachsen-Anhalt – Konzertauftritt im Rahmen des 31. Jugendmusikfestes Sachsen-Anhalt vom 05.–27.09.2026 plus 500 € Honorar, Reisekosten, Übernachtung und Verpflegung
    Preisträger: Jazzington, Rheinland-Pfalz
  • Workshoppreis Deutsche Jazzunion – Coaching für eine Combo nach individuellem Bedarf
    Preisträger: Nicht ganz Standard, Bremen
  • Solist:innenpreis des Bundesjazzorchesters – Besuch der Sommerarbeitsphase des Bundesjazzorchesters (15.–18.08.2026) inkl. Verpflegung und Unterkunft in der Musikakademie Rheinsberg
    Preisträgerinnen: Amélie D’Angiolillo, Saarland & Magdalena Düser, NRW
  • Förderpreis der Volksbank Halle (Saale) eG – Geldpreis in Höhe von 500 € zur freien Verwendung
    Preisträger: Pigeon Project, Brandenburg
  • Förderpreis der GP Günter Papenburg AG – Geldpreis in Höhe von 500 € zur freien Verwendung
    Preisträger: Bergmühlen Collectiv, Schleswig-Holstein
  • mit Erfolg teilgenommen: Quadrio (Sachsen) und Bruno Eilers Trio (Berlin)
  • Förderpreis des Notenversands Kurt Maas GmbH & Co. KG – Einkaufsgutschein für ein Arrangement im Wert von 75 € für jede Combo
  • Jazz Thing Preis – Ein Jazz Thing Jahresabonnement für jede Combo in Anerkennung der musikalischen Leistung

Weitere Informationen zu den teilnehmenden Ensembles unter www.jugendjazzt.eu 

Träger der Bundesbegegnung Jugend jazzt ist der Deutsche Musikrat. Seit der ersten Bundesbegegnung 1997 wird das bundesweite Jazznachwuchs-Projekt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert, ergänzt durch das gastgebende Bundesland und die gastgebende Stadt. Von Beginn an ist der Deutschlandfunk Partner und Preisstifter. In Halle (Saale) wurde die Bundesbegegnung von der Staatskanzlei und dem Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt, der Stadt Halle (Saale), der BWG, der Halleschen Wohnungsgenossenschaft FREIHEIT eG, den Stadtwerken Halle und der GP Günter Papenburg AG unterstützt; fachlicher Partner war der Landesmusikrat Sachsen-Anhalt e.V..

Kontakt:
Deutscher Musikrat gGmbH
Henning Vetter, Projektleitung Jugend jazzt
Tel.: 0228 – 2091 120, vetter@musikrat.de

Dr. Anke Steinbeck, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0228 – 2091 165, steinbeck@musikrat.de 

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