Mit der neuen Sonderkategorie des Musikpreises OPUS KLASSIK wird 2026 eine Musikpädagogin oder ein Musikpädagoge aus Schule, Musikschule oder dem freien Feld ausgezeichnet, die oder der in besonderer Weise zur Zukunftsfähigkeit Musikalischer Bildung beiträgt. Gewürdigt werden soll eine Lehrkraft, die Lernprozesse individuell, kreativ und nachhaltig gestaltet, neue Formen künstlerischer Vermittlung erprobt und als Impulsgeber:in ein Vorbild für eine neue Generation von Pädagog:innen darstellt.
Antje Valentin, Generalsekretärin des Deutschen Musikrats, betont: „Musikpädagog:innen verdienen für ihre wichtige Arbeit Anerkennung und Sichtbarkeit! Daher freue ich mich sehr, dass der OPUS KLASSIK 2026 in Kooperation mit dem Deutschen Musikrat erstmals exemplarisch auch ein herausragendes Engagement im Bereich der Musikpädagogik würdigt. Denn mit ihrer musikalischen Kreativität, charismatischen Strahlkraft und innovativen Vermittlungsideen können Musikpädagog:innen Kindern und Jugendlichen über alle sozialen Unterschiede hinweg die Tore zur Welt der Musik weit aufstoßen. Zugleich sind sie ermutigende Vorbilder für junge Menschen, selbst einen musikpädagogischen Beruf zu ergreifen und sich für die Zukunft der Musikalischen Bildung zu engagieren.“
Der Sonderpreis richtet sich an Lehrkräfte im gesamten Bundesgebiet und wird an natürliche Personen verliehen. Vorschlagsberechtigt sind alle, die eine Tätigkeit im Bereich Musik, Musikwirtschaft, Musikvermittlung oder Musikpädagogik nachweisen können. Die Einreichungsfrist endet am 31. März 2026. Weitere Infos zur Ausschreibung finden Sie hier.
Der OPUS KLASSIK ist der wichtigste deutsche Preis für klassische Musik in Deutschland und wird von der Gesellschaft zur Förderung der Klassischen Musik gemeinnützige GmbH ausgerichtet. Die Auswahl der Preisträger:innen in aktuell 30 Kategorien übernimmt eine unabhängige elfköpfige Fachjury aus Vertreter:innen der Musik- und Medienbranche.
Berlin, 3. Februar 2026