Aufbruchstimmung für die Musikalische Bildung beim Musikrats-Kongress in Berlin

Potenziale entfalten, Netzwerke stärken, Zukunft gestalten

Paneldiskussion auf einer Bühne, von hinten aufgenommen

Am 25. und 26. März 2026 veranstaltete der Deutsche Musikrat (DMR) in der Universität der Künste Berlin den Kongress „Musikalische Bildung im Ökosystem Musik“. Rund 200 Gäste und 70 Mitwirkende beleuchteten in Podiumsgesprächen, Workshops und Präsentationen die umfassende, gesamtgesellschaftliche Bedeutung Musikalischer Bildung. Sie spielt inzwischen sektorenübergreifend auch in Bereichen wie Sozialraumentwicklung, Wirtschaft und Public Health eine große Rolle. Ein Panel beschäftigte sich darüber hinaus mit den Potenzialen und der hohen gesellschaftlichen Relevanz von diversitätsorientierten und transkulturellen Entwicklungen in der Musikalischen Bildung.

Prof. Lydia Grün, Präsidentin des Deutschen Musikrats, fasst zusammen: „Hinter uns liegen Tage mit großer Resonanz. Der Kongress ‚Musikalische Bildung im Ökosystem Musik‘ hat eindrucksvoll gezeigt, wie vielfältig Musikalische Bildung unsere Gesellschaft prägt und welche Kräfte sie entfaltet. Er hat auch verdeutlicht: Die größte gesamtgesellschaftliche Wirkung entsteht dann, wenn Akteurinnen und Akteure aus unterschiedlichen Bereichen zusammenarbeiten.
Die zahlreichen fachlichen Impulse und eine lebhafte, interdisziplinäre Vernetzung weit über die Musikpädagogik hinaus haben beim Kongress eine spürbare Aufbruchstimmung entfacht: Unsere Veranstaltung war ein Inkubator für das gemeinsame musik- und bildungspolitische Engagement. Diese Dynamik werden wir nutzen und gemeinsam daran arbeiten, die Netzwerke und Rahmenbedingungen für eine vielfältige musikalische Bildungslandschaft nachhaltig zu stärken.“

Staatsminister Dr. Wolfram Weimer, Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien, betont: „Musikalische Bildung ist das Fundament unserer kulturellen Identität und Kreativität, sie stärkt Teilhabe, Zusammenhalt und demokratische Kompetenzen. Zudem hilft sie, Brücken über gesellschaftliche Gräben zu schlagen. Unser aller Anspruch muss es daher sein, ihre hohe Qualität zu sichern und allen Menschen die gleichen Zugangschancen zu ermöglichen. Es braucht einen bundesweiten Schulterschluss aller beteiligten Akteure zur nachhaltigen Stärkung der Musikalischen Bildung. Ich werde das im Rahmen meiner Zuständigkeiten sehr gerne unterstützen, damit das Ökosystem Musik resilient, lebendig und zukunftsfähig bleibt.“

Beim Kongress mit Grußworten vertreten waren neben Staatsminister Dr. Wolfram Weimer (Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien) und DMR-Präsidentin Prof. Lydia Grün auch Prof. Dr. Markus Hilgert (Präsident der Universität der Künste Berlin). Darüber hinaus konnten namhafte Botschafter:innen für die Musikalische Bildung gewonnen werden, etwa Christoph Werner (Vorsitzender der Geschäftsführung von dm-drogerie markt), Jürgen Dusel (Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen), Dr. Motte (Rave the Planet gGmbH), Dr. Michaela Stoffels (Referentin für Kultur und Bildung Deutscher Städtetag), Prof. Dr. Dirk Brockmann (Center Synergy of Systems, TU Dresden), Olaf Buske (Mitglied Executive Leadership Team KPMG P/S), Prof. Dr. Juliane Gerland (Universität Münster), Ullrich Fichtner (Reporter der Chefredaktion SPIEGEL-Verlag Rudolf Augstein), Amadeus Templeton (Geschäftsführung TONALi gGmbH), Cymin Samawatie (künstlerische Leiterin des Trickster Orchestra)  u.v.m. 

Impressionen vom Kongress und weitere Informationen finden Sie hier. Der Kongress wurde von der Kulturstiftung der Länder, der Liz Mohn Stiftung und der GEMA gefördert und von der Universität der Künste Berlin freundlich unterstützt.

Berlin, 27. März 2026

I am ...

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