Das Institut für Kulturelle Teilhabeforschung (IKTf) zeigt mit der Studie „Kultur als Standortfaktor in Berlin“: Jeder Euro Kulturförderung bringt in Berlin über 3,50 Euro zurück – insgesamt bis zu 4,65 Milliarden Euro. Die Studie belegt, dass Berlin ein Spitzenstandort der Kultur- und Kreativwirtschaft ist, die vielfältige Kulturlandschaft als Tourismusmagnet wirkt und zugleich einen entscheidenden Standortvorteil für Unternehmen darstellt. Messbare Effekte in Milliardenhöhe wurden zudem für das Wohlbefinden der Berliner Bevölkerung belegt.
„Am Beispiel Berlins ist nun wissenschaftlich belegt: Kultur ist nicht nur schön, inspirierend und verbindend – sie ist auch ein bedeutender Wirtschaftsfaktor“, betont Antje Valentin, Generalsekretärin des Deutschen Musikrats. „Es gibt handfeste ökonomische Gründe für eine angemessene öffentliche Kulturförderung. Die Umwegrentabilität, die unmittelbar generierten Umsätze und die Beschäftigungseffekte sprechen eine klare Sprache: Investitionen in Kultur zahlen sich in mehrfacher Hinsicht aus. Dem Institut für Kulturelle Teilhabeforschung gilt unser ausdrücklicher Dank für diese wegweisende Studie. Ihre Erkenntnisse werden in kommenden Debatten über Kulturhaushalte eine wichtige Rolle spielen.“
Die Studie untersucht erstmals auf einer datenbasierten Grundlage die Wirkungen öffentlicher Kulturförderung über den Kultursektor hinaus. Sie wurde von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt gefördert.
Berlin, 1. Juli 2026
