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Veranstaltungen

Konzert mit Frank Dupree, Preisträger des DMW

02.02.2017 bis 05.02.2017
Neubrandenburg / Güstrow / Neustrelitz

6. Philharmonisches Konzert: UNGARN

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KONZERTPROGRAMM:

Franz Liszt: „Les Préludes“, Sinfonische Dichtung Nr. 3

Franz Liszt: Klavierkonzert Nr. 1 Es-Dur

Béla Bartók: Konzert für Orchester

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Text von www.theater-und-orchester.de:

Das 6. Philharmonische Konzert wird Ruben Gazarian als Gast dirigieren. Der gebürtige Armenier ist Künstlerischer Leiter des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn sowie des Georgischen Kammerorchesters Ingolstadt. Begonnen hat er seine musikalische Laufbahn als Violinist. Gazarian wirkte zunächst als 1. Konzertmeister am Westsächsischen Sinfonieorchester und wurde wenig später zu dessen Chefdirigent ernannt. 2002 gewann er den Solti-Dirigentenwettbewerb in Frankfurt/Main.

 

Unter seiner Leitung gelangen Werke ungarischer Meister zur Aufführung. Franz Liszts Sinfonische Dichtung „Les Préludes“ eröffnet das Konzert. Das pathetische Werk thematisiert des Menschen Lebenslauf zwischen Anfang und Ende. Im Vorwort zur Partitur heißt es: „Was anderes ist unser Leben, als eine Reihenfolge von Präludien zu jenem unbekannten Gesang, dessen erste und feierliche Note der Tod anstimmt?“ Ideell bezieht sich Liszts „Les Préludes“ auf Alphonse de Lamartines gleichnamige Ode. Traurige Berühmtheit erlangte das Werk im Dritten Reich: Im II. Weltkrieg wurde das feierliche Fanfarenthema aus „Les Préludes“ von den Nationalsozialisten als Erkennungsmelodie („Russland-Fanfare“) für den Wehrmachtsbericht in Rundfunk und Wochenschau missbraucht. Doch wahrhaft große Kunst überdauert auch ideologische Vereinnahmung!

 

Franz Liszts vielgepriesenes pianistisches Virtuosentum lässt sein technisch und musikalisch anspruchsvolles Es-Dur-Klavierkonzert ahnen, das Frank Dupree interpretieren wird. Dupree, Jahrgang 1991, gewann 2014 den Deutschen Musikwettbewerb. Solo- und Kammermusik-Konzerte führten ihn nach Bayreuth, Frankfurt, Hannover, Heidelberg und Köln. Er konzertierte beim Schleswig-Holstein-Musikfestival, den Ludwigsburger Festspielen, dem Heidelberger Frühling und dem Festival de Musique Montreux-Vevey (Schweiz). Ehe er sich professionell dem Klavierspiel widmete, erhielt Dupree Schlagzeugunterricht. Der vielseitige Künstler dirigiert und komponiert auch!

 

Der gebürtige Ungar Franz Liszt, der übrigens deutschsprachig aufwuchs und später bevorzugt Französisch sprach, konzertierte seinerzeit in allen wichtigen Musikzentren Europas. Längere Zeit gelebt hat er u. a. in Wien, Paris, Genf, Weimar und Rom. Auch Béla Bartók kam viel herum. Er reiste als Volksliedforscher durch Südosteuropa und Nordafrika. Seinen Wohnsitz in Ungarn wollte er eigentlich aber nie aufgeben. Doch seit dem Erstarken Hitler-Deutschlands bangte der Komponist auch um seine Heimat und emigrierte in die USA. Hier entstand 1943 sein Konzert für Orchester. „Die Grundstimmung des Werks stellt - vom scherzohaften zweiten Satz abgesehen - einen stufenweisen Übergang vom Ernst des ersten und dem Klagelied des dritten Satzes zur Lebensbejahung des Finales dar“, beschrieb Bartók sein Konzert für Orchester.

 

 

Do 2.02.17, 10:00 Konzertkirche Neubrandenburg

Do 2.02.17, 19:30 Konzertkirche Neubrandenburg

Fr 3.02.17, 19:30 Ernst-Barlach-Theater Güstrow

So 5.02.17, 18:00 Landestheater Neustrelitz, Großes Haus

 

 


Mitwirkende:
Neubrandenburger Philharmonie,
Solist: Frank Dupree, Klavier (Preisträger des DMW)
Dirigent: Ruben Gazarian
Art: Konzert
Altersklasse:
Veranstaltungsort:
17036 Neubrandenburg / Güstrow / Neustrelitz