Musikrat

Prof. Dr. Ulrike Liedtke

1958 in Weimar geboren, stammt Prof. Dr. Ulrike Liedtke aus einer musikalischen Familie: der Vater Dirigent und die Mutter Musikwissenschaftlerin. Nach dem Abitur in Stralsund studierte sie Musikwissenschaft an der Universität Leipzig, wo sie 1985 promovierte. Von 1985 bis 1986 war Ulrike Liedtke Musikredakteurin beim Fernsehen der DDR, wo sie u.a. bis 1988 eine Sendereihe zur Neuen Musik konzipierte und moderierte. Von 1986 bis 1990 war sie als Musikwissenschaftlerin an der Akademie der Künste tätig. Seit Ihrer Promotion übt Ulrike Liedtke Autoren- und Lehrtätigkeiten als Musikwissenschaftlerin aus.

Nach der Wende war sie von 1990 bis 1991 Abteilungsleiterin für Musik, Theater, Museen und Film im ersten freigewählten Berliner Magistrat / Senat. 1991 zeichnete sie als Direktorin für die Gründung der Musikakademie Rheinsberg verantwortlich. Von 1993 bis 2014 stand sie der Musikakademie Rheinsberg GmbH, die 2001 zur „Bundes- und Landesakademie" ernannt wurde, als Geschäftsführerin und Künstlerische Leiterin vor und verantwortete seit 2000 in dieser Funktion außerdem die ganzjährige Betreibung des wiederaufgebauten Schlosstheaters Rheinsberg.

2014 wurde sie mit einem Direktmandat in den Brandenburger Landtag gewählt. 2017 wurde Ulrike Liedtke von der Universität Potsdam zur Honorarprofessorin für Musikwissenschaften bestellt. Seit 2016 ist Ulrike Liedtke Präsidentin des Landesmusikrates Brandenburg, 1997 bis zur Rotation 2009 war sie Mitglied und anschließend Vorsitzende des Rundfunkrates von ORB und rbb. Seit 2000 ist sie Präsidiums- und seit 2005 zugleich Aufsichtsratsmitglied im Deutschen Musikrat. Seit 2009 ist sie Vorsitzende der Konferenz der Landesmusikräte im Deutschen Musikrat, Vizepräsidentin des Deutschen Musikrates sowie seit 2015 Mitglied des Bundesfachausschusses Medien sowie des Bundesfachausschusses Vielfalt, Unterausschuss Neue Musik.