Musikrat

Nina Ruckhaber

Nina Ruckhaber, geboren 1985, studierte Musik und Mathematik in Koblenz mit Abschluss erstes Staatsexamen und Erwachsenenbildung mit Schwerpunkt Musikmanagement in Freiburg (M.A.). Als Sängerin ist sie seit 2010 im Jazzchor Freiburg tätig, wo sie auch im Chormanagement mitarbeitet. Zudem ist sie Mitbegründerin des Vokalfestivals „Black Forest Voices“ und arbeitet für diverse Projekte in den Bereichen Veranstaltungsmanagement und Redaktion. Seit 2017 betreibt sie den Blog www.ninasvoxbox.de. Ehrenamtlich engagiert sich Nina Ruckhaber seit 2014 im Medienvorstand der Deutschen Chorjugend sowie seit 2018 im Bundesfachausschuss Medien und im Beirat Chor des Deutschen Musikrates. Darüber hinaus arbeitet sie seit 2018 im Rechnungsprüfungsausschuss des Deutschen Musikrates und seit 2019 im Fachbereich Chor des Bundesmusikverbandes Chor & Orchester mit. Für die Präsidiumswahl nominiert wurde Nina Ruckhaber von der Deutschen Chorjugend.

Warum kandidieren Sie für das Präsidium?
Ich sehe den Deutschen Musikrat als ein starkes Netzwerk ganz unterschiedlicher Organisationen und Verbände; ich schätze die Vielfalt der Themen und Anliegen, die im Präsidium und in den diversen Gremien behandelt werden. Hier möchte ich mich wirklich gerne einbringen, um unsere Musiklandschaft mitzugestalten – mit einem frischen Blick aufs Ganze und mit meinem persönlichen Fokus auf die Nachwuchsarbeit.

Welche Erfahrungen und Eigenschaften werden für Ihre Arbeit im Präsidium besonders hilfreich sein?
Als Vorstandsmitglied der Deutschen Chorjugend bin ich mit Gremien- und Verbandsarbeit seit vielen Jahren vertraut. Als erfolgreiche Freiberuflerin erfahre ich täglich Wertschätzung für meine Expertise im Bereich Social Media, Kommunikation und Chormanagement. Und all das speist sich aus meiner unendlichen Begeisterung für Chormusik. Außerdem bin ich extrem zuverlässig und ich scheue mich nicht davor, unbequeme Themen anzusprechen.

Mit welchen Zukunftsthemen wollen Sie das Musikleben in den kommenden vier Jahren verändern?
Die Nachwuchsarbeit wird in den kommenden Jahren eine zentrale Rolle spielen (müssen). Ich bin davon überzeugt, dass Jugendliche bereit sind, sich überall dort einzubringen, wo Inhalte und Kommunikationsstrukturen adäquat und stimmig sind. Ich bin sehr froh, dass das Präsidium – infolge eines Antrags der Deutschen Chorjugend – die Beteiligung von jungen Menschen in allen sie betreffenden Aufgabenbereichen des Deutschen Musikrates als grundlegendes Prinzip eingeführt hat. Hieran möchte ich anknüpfen.

An welchem DMR Projekt würden Sie gern selbst einmal teilnehmen und warum?
Dankenswerterweise durfte ich bereits an mehreren Projekten des DMR teilnehmen, sie beraten oder für sie arbeiten. Der Deutsche Chorwettbewerb sowie der Bundesjugendchor lagen und liegen mir dabei besonders am Herzen. Außerdem interessiert mich das Musikinformationszentrum: Eine strukturierte Sammlung von Informationen und Daten zu allen Entwicklungen des deutschen Musiklebens – der Gedanke reizt die Mathematikerin in mir.

Mit welchem Stück/Song feiern Sie nach der Wahl?

„#zusammenSINGENwirSTÄRKER“ (Musik: Oliver Gies), der größte virtuelle Chor Deutschlands für Zusammenhalt und Vielfalt, zu hören auf youtu.be/dQLMRUCmY0U.