Musikpolitik

Projekte

Die Zusammenarbeit im Rahmen von Projekten mit Partnern in Venezuela und China ist ein wichtiger Baustein der Auswärtigen Musikpolitik des Deutschen Musikrates, die nicht nur auf Begegnung und Dialog angelegt ist, sondern international beispielhafte Ansätze von Jugendkulturarbeit in Deutschland verstärken möchte. 

So waren für ein viermonatiges Musikvermittlungsprojekt, das von der staatlichen venezolanischen Stiftung FESNOJIV (Fundación del Estado para el Sistema Nacional de Orquestas Juveniles e Infantiles de Venezuela) und dem Deutschen Musikrat ausgeschrieben wurde, 16 Musiklehrerinnen und -lehrer aus Deutschland zum Beispiel in Venezuela zu Gast, um dort instrumentalen Gruppen- und Einzelunterricht sowie Fortbildungen für venezolanische Musiklehrer für nahezu alle Orchesterinstrumente zu erteilen. Gleichzeitig eröffnete das Projekt den Musiklehrerinnen und -lehrern die Möglichkeit, Erfahrungen im Nationalen Kinder- und Jugendorchestersystem von Venezuela zu sammeln. Die Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen, das Auswärtige Amt, das Goethe-Institut, die Konrad-Adenauer-Stiftung, die Deutsche Orchestervereinigung und der Verband deutscher Musikschulen förderten das Projekt.

Im Rahmen der Zusammenarbeit des Deutschen mit dem Chinesischen Musikrat (Chinese Musicians Association) gründete der Deutsche Musikrat eine Dependance unter seinem Beauftragten Yang Lin in Peking sowie ein Büro in Mianyang in der Provinz Sichuan. Der DMR gab den Impuls für das durch die Rektorenkonferenz der Deutschen Musikhochschulen unter ihrem 2008 verstorbenen Vorsitzenden Martin Pfeffer angestrebte Projekt einer Deutschen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst China.