20. August 2025

Zwischen Top-Down und Selbstbestimmung: Wie demokratisch ist unsere Ensemblekultur?

Orchester gelten bisher oft als Sinnbild für hierarchische Systeme, in denen ein Dirigent oder eine Dirigentin unangefochten führt. Doch im Spannungsfeld von Macht und Führung, Verantwortung, Demokratie und Partizipation erkunden Ensembles zunehmend neue Wege des künstlerischen und sozialen Miteinanders. DMR-Generalsekretärin Antje Valentin im Gespräch mit Beat Fehlmann (Intendant a.D. Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz), Felix Freitag (Forum Dirigieren des Deutschen Musikrats) und Albert Schmitt (Deutsche Kammerphilharmonie Bremen).

 

Antje Valentin: Unser Thema heute ist die Demokratie in der Musik, mit Blick vor allem auf die Rolle von Orchestern und auf Modelle des Führens und Leitens. Das Dirigieren war lange Zeit eine Männerdomäne, doch das ändert sich zunehmend. Wir haben mehrere Dirigentinnen für dieses Gespräch angefragt, aber alle waren zeitlich total ausgebucht – vielleicht auch ein gutes Zeichen für die wachsende Nachfrage nach ihrer Arbeit. Doch daher zum Einstieg die Frage an euch: Führen Frauen anders?

Albert Schmitt: Ich blicke mal vierzig Jahre zurück, zu den Anfängen dieser Entwicklung. Als Marin Alsop damals bei uns die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen dirigierte, war das schon eine Art kulturelle Herausforderung – weil sie eben auf all diese autoritären Gesten und Haltungen verzichtet hat, die von den männlichen Kollegen nur allzu bekannt waren. In einer Dirigierwelt, die von Autorität und Diktatur geprägt war, war Marin Alsop damals wirklich eine Offenbarung: Sie arbeitete partizipativ, sehr zurückgenommen, blendete ihr Ego aus. Das war nahezu irritierend. Und es hat eine ganze Weile gedauert, bis man akzeptiert und verstanden hat, dass darin eine andere Qualität liegt, ein zusätzlicher Wert. Mittlerweile findet man diese Art des Dirigierens aber auch zunehmend bei Männern, sie ist zu einer gesamtgesellschaftlichen Entwicklung geworden.

Valentin: Interessant, du sprichst von verschiedenen Arten von Autorität. Denn Marin Alsop hatte ja ohne Zweifel Autorität, aber ohne dieses Bedürfnis nach Machtausübung.

Schmitt: Ich spreche in solchen Fällen gerne von natürlicher Autorität. Es gibt diejenigen Führungspersonen, die das Amt brauchen, sich daran auch festhalten und sich im Zweifel auch dahinter verschanzen. Ihnen ist die natürliche Autorität oft nicht in dem Maße gegeben. Und dann gibt es diejenigen, die aus der Sache heraus überzeugen, die als Künstlerin oder Künstler so stark und eindeutig positioniert sind, dass sie gar kein Drumherum brauchen.

Beat Fehlmann: Das Schlimmste für uns in der heutigen Zeit sind Dirigentinnen und Dirigenten, die keine Genialität haben, sondern nur irgendwie einen Habitus davon.

Felix Freitag: Ich sehe die Art des Dirigierens derzeit auch weniger als ein Genderthema. Es kommt eine neue Generation nach, die einfach anders tickt und ein grundsätzlich anderes Verständnis von Führung hat, eher im Sinne eines Teamgedankens. Den meisten ist dieses Maestro-Gehabe heute komplett fremd, auch wenn sie hier und da unter solchen Leuten noch Masterclasses machen. Ein Dirigent oder eine Dirigentin ist ja nichts ohne ein Orchester – das Orchester ist sein oder ihr Instrument.

Der Wille zum Mitgestalten wächst

Valentin: Die Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz wirkt wie ein sehr selbstbewusstes Ensemble – auch durch einen besonderen Prozess der Beteiligung, den du dort angestoßen hast, Beat. Hat diese Art des Zusammenarbeitens zu einer „Demokratisierung“ des Orchesters geführt?

Fehlmann: Ich nehme grundsätzlich wahr, nicht nur bei uns, dass Orchestermusiker:innen mittlerweile mit einem anderen Selbstbewusstsein auftreten. Als wir unser Programm gestartet haben, haben wir die Zustimmung dafür – geclustert nach Altersgruppen – ausgewertet. Es war sehr auffällig, dass die Zustimmungswerte bei den ganz jungen Orchestermitgliedern gar nicht so hoch waren. Stattdessen waren es diejenigen, die bereits so sieben, acht Jahre bei uns tätig waren, die den Wunsch hatten, diesen Prozess des Mitgestaltens anzustoßen: Wie gehen wir miteinander um? Welche Arbeitsweise prägen wir?

Valentin: Woran könnte das liegen?

Fehlmann: Die Jungen haben vielleicht noch den Traum, dass sie es „nach Berlin schaffen“, um es jetzt mal sehr als Klischee zu formulieren. Sie möchten möglichst nicht in diesem Probespiel-Tunnel gestört werden. Viele kommen aus den Hochschulen mit einem sehr festen, zum Teil rückwärtsgewandten Bild, was Orchesterspielen bedeutet. Sie haben sich darauf eingestellt, in diesem Umfeld erfolgreich zu sein. Alles, was sie davon ablenkt, was anders ist, wird erstmal als störend oder irritierend wahrgenommen. Man will lieber die großen Stücke spielen, praktische Erfahrung sammeln und genug Zeit zum Üben haben. Interessant war für uns rückblickend, dass das Vertrauen und die Zustimmung in den Prozess in allen Altersgruppen gewachsen sind. Wir sind ursprünglich gut gestartet mit einer Zustimmung von etwa 70 % und landeten nach der Modellphase nach einem Jahr bei 88 %.

Valentin: Ein sehr spannender Befund. Macht sich denn dieser Aufbruch, in dem das Orchester ist, auch in der Probenarbeit bemerkbar?

Fehlmann: Ich glaube schon, dass in der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz das Level an Identifikation, das Gefühl von Zugehörigkeit, auf jeden Fall deutlich gewachsen und spürbar ist. Damit einher geht auch die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Und das merkt man im traditionellen Arbeitsprozess, also bei Proben und Konzerten. Das kann auch das Publikum spüren und miterleben. Nähe und Beziehungen aufzubauen, auch zum Publikum: Das funktioniert über die einzelnen Menschen, nicht nur über eine Marke oder ein Kollektiv. Dahinter steht bei uns das Ideal, dass wir alle zu sehr aktiven Botschafter:innen für Musik werden und das in die Gesellschaft tragen. Dafür braucht man als Orchestermusiker:in aber diese Identifikation, braucht das Gefühl: Ich bin nicht nur ein Rädchen in einem möglichst homogenen Getriebe, sondern ich kann etwas verändern, es kommt auf mich an.

Valentin: Beat, du verlässt ja das Orchester zum Ende der Saison 2024/25. Wird dieses Selbstverständnis erhalten bleiben? Ist es schon zur DNA des Orchesters geworden?

Fehlmann: Ich habe in den letzten Monaten für die Übergangsphase nochmals einen großen Prozess mit dem Orchester angestoßen, um über das gemeinsame Selbstverständnis, die gemeinsame Mission in den Austausch zu kommen. Dabei fand ich es auffällig, dass das Bedürfnis und das Verständnis für diese Art von Arbeitshaltung schon sehr stark etabliert war und auch klar eingefordert wurde. Dadurch hatte der Betrieb auch die Chance, sich klarzumachen: Wir machen das für uns und wir glauben daran – und nicht nur, weil wir zu diesem Vorgehen geführt oder verführt wurden. Eine Selbstvergewisserung.

Wenn das Orchester das Sagen hat

Valentin: Beim völlig anders organisierten Ensemble der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen war es ja von vornherein klar, dass das Orchester – als Gesellschafter – selbst die Führung hat. Wie sieht das konkret aus, Albert?  

Schmitt: Das Ensemble ist aus dem Impuls einzelner Musiker:innen heraus gegründet worden. Damals wurde ein Gegenentwurf zum als autoritär empfundenen Orchesterwesen gesucht. Partizipation und Sinnorientierung sind hier die Schlüsselwörter – auch Eigentümerschaft. Das gilt auch heute: Institutionen müssen ihren Beteiligten Sinnorientierung anbieten. Das ist die Zukunft, aber Veränderungsprozesse dauern, gerade bei Klangkörpern, oft sehr lange. Das hat viel mit Ängsten zu tun, mit angstbesetzten Widerständen. Es geht dabei nicht um Change Management in Klangkörpern, sondern um Heilungsprozesse: Menschen müssen darin unterstützt werden, über erfahrene Verletzungen hinaus wieder Hoffnung zu schöpfen und wieder Vertrauen in die eigenen Träume und in die eigenen Sehnsüchte aufzubauen. Die Hoffnung, dass es stimmiger sein kann, dass es mehr mit mir zu tun haben kann, was ich mache. Das ist ein anspruchsvoller Prozess, den darf man nicht unterschätzen.

Valentin: Wenn wir das jetzt immer weiterdenken als Prozess, ist dann irgendwann eine Dirigentin oder Dirigent gar nicht mehr notwendig?

Schmitt: Ja und nein. Es gibt immer die berühmte Diskussion: Wie groß darf ein Orchester sein, wenn es ohne Dirigent:in auskommen soll? Fakt ist: Wenn man ganz ohne Dirigent oder Dirigentin mit einem großen Orchester arbeiten will, muss man sehr viel Zeit und Energie investieren. Es braucht einen enormen energetischen Aufwand, das zu ersetzen, was ein Dirigent in seiner Rolle leisten kann.

Valentin: Ist es also eine Frage der Ressourcen? Führung kürzt die Arbeitszeit ab?

Schmitt: Ja, es hat auch mit Finanziellem zu tun. Und mit einem Commitment aller Beteiligten. Man muss diese Art des Arbeitens schon wirklich wollen, um den Aufwand zu betreiben. Daher empfiehlt sich ab einer gewissen Orchestergröße, mit Dirigent:in zu arbeiten. Wir tun das ja auch in aller Regel. Und wenn man mit Dirigent:innen arbeitet, die partizipativ und situativ führen, die auf individuelle Bedürfnisse eingehen – dann ist das, glaube ich, die bestmögliche Lösung.

Fehlmann: Das glaube ich auch. Direktive Momente machen in so einem Orchesterbetrieb einfach Sinn, weil sie effizient und auch effektiv sind. Aber sie sind eben nur für einen bestimmten Bereich ein geeignetes Führungs- oder Arbeitsmodell – das heißt nicht, dass wir den gesamten Betrieb so bauen. Das Orchester ist ein Produkt aus der feudalistischen Zeit, und wir haben vieles von damals übernommen. Aber man kann auch parallel unterschiedliche Führungsstrukturen für verschiedene Arbeitsbereiche in einem Orchester haben. Mir erscheint das aus heutiger Perspektive eine sinnvolle Art und Weise, um den vorhandenen Ressourcen auch gerecht zu werden.

Führung mit Feedback

Valentin: Dein Plädoyer wäre also, Führung differenziert zu sehen und Möglichkeiten der Selbstführung im Orchester bewusst einzubauen. Felix, beim Kritischen Orchester®, einem Projekt des Forum Dirigieren, drehen sich ja die Rollen regelrecht um: Das Orchester führt quasi den Dirigenten oder die Dirigentin als Nachwuchskraft. Diese lernt durch Rückmeldungen aus dem Orchester. Wie funktioniert das?

Freitag: Beim Kritischen Orchester® kreieren wir eine Situation, in der sich die Musiker:innen jederzeit mit Feedback zu Wort melden können und auch sollen. Das können Anregungen oder Verbesserungsvorschläge sein, aber natürlich auch Lob. Es gibt heute noch genügend Berufsorchester, bei denen es nicht an der Tagesordnung ist, dass man im Probenprozess so viel Feedback bekommt, das ist auch von den Beteiligten oft gar nicht gewünscht. Diese Chance wird von den jungen Dirigierenden beim Kritischen Orchester® sehr dankbar angenommen.

Valentin: Führung mit Feedback, ein spannendes Prinzip. Bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen sind die Orchestermusiker:innen die Auftraggebenden für ihre Dirigent:innen. Wie verändert das das Miteinander im Probenprozess?

Schmitt: Unser künstlerischer Leiter Paavo Järvi hat's mal so formuliert: Er ist bei uns nicht Dirigent, er ist Kammermusiker unter Kammermusikern. Bei diesem Ansatz, diesem kammermusikalischen Miteinander, trägt jede und jeder das bei, was für das Gelingen gerade förderlich ist. Für manche Dirigierende ist diese „kreative Unruhe“ des Ensembles gewöhnungsbedürftig oder auch irritierend. Andererseits muss man als Orchester auch ein gutes Maß finden: Denn es ist auch nicht sinnvoll, wenn die Probenarbeit tumultartig oder unruhig oder einfach nur unkonzentriert wird. Die hohe Kunst ist eigentlich, sich als Orchestermusiker:in mit gutem Urteilsvermögen zu entscheiden: Wann ist mein Beitrag für die Sache förderlich und wann dient er nur meinem Ego? Dann hilft er nicht wirklich.

Valentin: Hat sich das von allein entwickelt oder habt ihr da diskutiert und regelrecht Prozesse verabredet?

Schmitt: Das ist ein lebendiger, dauerhafter, stetiger Prozess. Der ist nie zu Ende, würde ich prognostizieren. Denn auch die Menschen entwickeln und verändern sich permanent.

Selbstbewusstsein als Prävention gegen Machtmissbrauch

Valentin: Wenn Orchester sich in dieser Art entwickeln und selbstbewusst werden und im Grunde ein Austausch auf Augenhöhe auch mit den Führungspersönlichkeiten stattfindet, dann müsste dies doch die Gefahr für Machtmissbrauch und MeToo-Fälle verringern, oder?  

Schmitt: Absolut. Ein Orchester, das so ein Selbstbewusstsein hat, lädt „Verdachtsfälle“ eher gar nicht erst ein. Und wer zu sehr autoritärem Verhalten und vielleicht auch Machtmissbrauch neigt, der fühlt sich bei uns auch nicht besonders wohl.

Fehlmann: Ich hoffe und denke ebenfalls, dass eine solche Arbeitskultur wie bei uns Missbrauchsbestrebungen fast unmöglich macht. Dennoch würde ich natürlich nie ausschließen, dass Machtmissbrauch trotzdem passiert. Aus diesem Grund haben wir dafür auch entsprechende Instrumente geschaffen. Es gibt einen Kodex, Anlaufstellen, interne Beschwerdestellen … dieses ganze, wichtige Fangnetz zur Absicherung.

Schmitt: Ich will einen kurzen Brückenschlag machen, raus in unseren Stadtteil Osterholz-Tenever. Wir sind mit dem Orchester umgezogen in Bremens Stadtteil mit den schlechtesten Sozialdaten, und wir lernen da jeden Tag mehr über menschliche Bedingungen: Einer der wesentlichen Faktoren, auf den ganz vieles immer wieder zurückkommt, ist das Selbstwertgefühl. Mit einem stabilen Selbstwertgefühl ist man weniger anfällig für jede Art von Gewaltübergriff, Hass und Feindschaft. Das gilt für alle Menschen. Wenn es gelingt, eine positive Identifizierung der einzelnen Musiker:innen in ihrem Selbstwertgefühl mit dem Ensemble aufzubauen, ist diese Stärke etwas, das MeToo-Täter entmutigt.

Freitag: Dem stimme ich absolut zu. Dennoch: Es gibt Machtgefälle im Musikleben, solange manche Menschen qua Funktion oder Amt in der Hierarchie über anderen stehen und die Aufgabe haben, diese zu führen. Für dieses Machtgefälle muss man sensibilisieren.

Fehlmann: Letztlich geht es auch ganz stark um das Werte-Set derjenigen, die in den Ensembles in hohen Funktionen und entsprechend mit Macht und Verantwortung ausgestattet sind. Denn man darf auch nicht vergessen: Es ist zwar ein unglaublicher Wille zum Partizipieren da, aber wenn es darum geht, Verantwortung zu übernehmen, sind plötzlich alle wieder weg. Ein Werte-Set, aber auch ein stabiles Selbstwertgefühl stützen auch die Führungspersönlichkeiten in ihren Herausforderungen, dass sie in ihrem Beruf gut überleben und nicht zum Zombie werden. Und das ist ein Bereich jenseits der Gender-Frage, hier geht es um Grundwerte – und um Verantwortung für andere Menschen.

 

Zu den Mitwirkenden:

Beat Fehlmann hat ein umfangreiches Musikstudium mit Abschlüssen in den Fächern Klarinette, Dirigieren und Komposition absolviert. Seit einigen Jahren konzentriert er sich hauptsächlich auf administrative Tätigkeiten. Im September 2018 übernahm er die Intendanz der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz und seit 2020 unterrichtet er an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt das Fach Orchestermanagement. 2022 wurde er für sein innovatives Schaffen mit dem Kulturpreis der deutschen Orchester ausgezeichnet. Zum 1. September 2025 übernimmt Fehlmann die Leitung der Musikakademie Liechtenstein in Vaduz. Damit einhergehend wird er auch Geschäftsführer des Ensembles Esperanza, welches von der Musikakademie gegründet wurde.

Felix Freitag ist seit 2024 Projektleiter des Forum Dirigieren des Deutschen Musikrats. Nach einem Studium der Angewandten Kulturwissenschaften und Betriebswirtschaft sowie Stationen bei der Jungen Deutschen Philharmonie und beim Philharmonischen Orchester Heidelberg leitete er die Orchester- und Tourneeabteilung der Concerto Winderstein GmbH in München. Die von ihm gegründete Agentur freitag artists vertrat weltbekannte Künstler:innen ebenso wie junge, noch am Beginn ihrer Karriere stehende Musiker:innen.

Albert Schmitt, Manager, Musiker, Referent und Autor, ist seit 1999 Managing Director der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Unter seiner Leitung erfolgte die strategische Neuausrichtung des Orchesters, Aufstieg in die Weltspitze und Sicherung der Position. Das belegen zahlreiche Preise, u.a. der Ehren- und Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik, diverse Echo und OPUS Klassik, der Deutsche Gründerpreis/Kategorie „Sonderpreis für besondere unternehmerische Leistungen“ und der Zukunftsaward. Albert Schmitt ist auf Initiative von Joachim Gauck Träger des Bundesverdienstkreuzes. Als Co-Autor des Buches „Hochleistung braucht Dissonanz“ inspiriert und berät er als Referent neben namhaften Orchestern auch Institutionen aus Wirtschaft, Politik, Bildungswesen, Kirche und Wissenschaft.

Antje Valentin ist seit März 2024 Generalsekretärin des Deutschen Musikrats. Sie studierte Instrumentalpädagogik mit Hauptfach Klavier an der Universität der Künste Berlin sowie Kultur- und Medienmanagement an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin und war viele Jahre lang als Pianistin und Pädagogin tätig. Antje Valentin leitete die Musikschule Berlin-Friedrichshain und war stellvertretende Leiterin der Landesmusikakademie Berlin. 2011 bis Anfang 2024 war sie Direktorin der Landesmusikakademie NRW in Heek. 

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