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12.05.2018 Deutscher Chorwettbewerb

2:0 für Freiburg und den Deutschen Chorwettbewerb 2018

Zum Abschluss: 16 Sonderpreise für hervorragende Ensembles - Mit zwei überfüllten Preisträgerkonzerten im Freiburger Konzerthaus endete soeben der Deutschen Chorwettbewerb 2018. 53 der 116 in den musikalischen Wettstreit gestarteten Chöre und Vokalensembles ersangen sich einen Preis. Insgesamt 19 Formationen erreichten Spitzenwertungen ab 23 von 25 möglichen Punkten und erhielten hierfür das Prädikat „mit hervorragendem Erfolg teilgenommen“.

In feierlichem Rahmen erfolgte neben der offiziellen Preisvergabe auch die Verleihung zahlreicher Sonderpreise. So ersang sich der Karlsruher Kammerchor des Helmholtz-Gymnasiums den Freiburger Preis „Zeitgenössische Musik“ für die Interpretation des Werkes „Der Erlkönig“ von Leon Tscholl. Im ersten Teil entschied das Vokalensemble [sy‘zan] diesen Sonderpreis für sich mit dem Vortrag des Werks „Impossible Birds“ von Stephen Leek. Statt eines Preisgeldes übernimmt die Stadt Freiburg das Honorar in Höhe von 2.000 Euro für ein etwa 8-minütiges A-Cappella-Werk einer Freiburger Komponistin oder eines Freiburger Komponisten.

Insgesamt acht Chöre wurden mit einem Sonderpreis für die hervorragende Interpretation eines deutschen Volksliedes geehrt: das Collegium Vocale Hannover (A1) für das von Ralph Hoffmann gesetzte „Wach auf, meins Herzens Schöne“, der Männerkammerchor Ensemble 85 (C1) und die Vokalgruppe VIP (H1) für „In einem kühlem Grunde“ von Friedrich Silcher sowie das Vokalensemble [sy‘zan] (H1) für den Vortrag des Satzes von „Hab mein Wage vollgelade“ von Gunter Martin Göttsche.

Im Zweiten Teil überzeugten die Stuttgarter Kantorei (A2) mit dem Silcher-Satz „Wenn alle Brünnlein fließen“, CANT’ELLA (B) mit „Wach auf, mein’s Herzens Schöne“ von Johannes Brahms sowie der Jugendkammerchor des Musikgymnasiums Schwerin mit „Jetzt gang i ans Brünnele“ von Friedrich Silcher.

Stellvertretend für die deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken zeichnete BVR-Vorstand Dr. Andreas Martin den Kinder- und Jugendchor der Landeshauptstadt Magdeburg mit einem Sonderpreis aus. „Die jungen Sängerinnen und Sänger haben mit einer hervorragenden Leistung und mit einem erfrischenden Auftritt, in dem ihr großes Gemeinschaftsgefühl deutlich wurde, überzeugt“, so Martin.

Im ersten Wettbewerbsteil hatte Uwe Barth, Vorstandssprecher der Volksbank Freiburg eG, einen Sonderpreis der Volksbanken und Raiffeisenbanken an das Ensemble VoiceMix, Konstanz verliehen.

Die deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken sind seit 2011 Hauptsponsor des Wettbewerbs. Die Genossenschaftsbanken unterstützen den Wettbewerb nicht nur namentlich, sondern auch mit
der Auslobung von Sonderpreisen für Kinder- und Jugendchöre.

Die Walter und Charlotte Hamel Stiftung vergab zudem einen mit 1.000 EUR dotierten Sonderpreis an das VOKTETT Hannover. Dieses Ensemble hatte doppelten Grund zur Freude, denn es erhielt auch den
Sonderpreis der Rondeau production – die Einspielung einer CD inkl. Postproduktion im Wert von 4.250 EUR. Der Deutsche Musikrat lobte einen Sonderpreis „best choir leaderchip“ aus. Diesen erhielt Sörin
Bergmann vom Jazzchor Gospolitans. Schließlich freuten sich der Jazzchor der Uni Bonn und das Ensemble Choralle über einen Notengutschein der Edition Ferrimontana über jeweils 250 EUR.

Getreu dem Motto des 10. Deutschen Chorwettbewerbs „GemEinsame Spitze“ und als Motivation für den vom Abstieg bedrohten SC Freiburg übersandten die 2.500 Sängerinnen und Sänger des zweiten
Wettbewerbsteils einen >> stimmgewaltigen Gruß an den SC Freiburg ins Schwarzwald-Stadion.

Weitere Informationen zum Abschneiden aller Chöre und zum Wettbewerb an sich finden Sie unter www.musikrat.de/dcw