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Musikpolitik

#Präsidiumswahl2021: Die Kandidierenden

Finke © Klaus Böse, Rademacher © privat, D’Inka © Gert Schladebach, Dolezalek © privat

In der kommenden Woche wird unser Präsidiums im Rahmen der Mitgliederversammlung von den Delegierten der über 100 Mitgliedsverbände des Deutschen Musikrates neu gewählt. Die 26 Kandidatinnen und Kandidaten, die sich auf die 18 vakanten Positionen bewerben, werden sich den Delegierten in Kurzstatements persönlich vorstellen. Vorab haben wir nach ihren musikpolitischen Zielen und Schwerpunkten gefragt, um Sie Ihnen in der Serie #Präsidiumswahl2021 präsentieren zu können. In der fünften und letzten Folge der Reihe erfahren Sie mehr über KMD Christian Finke, Prof. Ulrich Rademacher, Silke D’Inka und Jasko Dolezalek.

KMD Christian Finke, Kantor und ehrenamtlicher Präsident des Chorverbandes in der Evangelischen Kirche in Deutschland e.V., ist aktuell Mitglied im DMR Präsidium. Mit dem Slogan „Kirche – Kultur – Chor – Corona: Keine/r darf zurückbleiben“ möchte er den Schwerpunkt insbesondere auf die Kirchenmusik legen und die Kirche als Ort der Integration und Partizipation mit vielfältigen, wohnortnahen und niedrigschwelligen Musik-Angeboten sichtbar machen. Auch Prof. Ulrich Rademacher ist seit zwei Wahlperioden Mitglied im DMR Präsidium und leitet den Bundesfachausschuss Bildung sowie den Projektbeirat „Jugend musiziert“. Seine Kandidatur stellt er unter das Motto „Vielfalt als Reichtum erfahrbar machen und aktive Teilhabe ermöglichen!“ Den Fachkräftemangel in der musikalischen Bildung, faire Bezahlung und eine zeitgemäße Ausbildung möchte er in einer weiteren Wahlperiode verstärkt thematisieren, aber auch die Integration von Digitalität als wichtiges Werkzeug, um neue Zugänge zur musikalischen Bildung zu schaffen.

Neu für das Präsidium kandidieren Silke D’Inka, Bundesdirigentin des Deutschen Harmonika-Verbands e.V., und Jasko Dolezalek, Geschäftsführer des Bundesverbands Amateurmusik Sinfonie- und Kammerorchester. „Musik wirkt Wunder“ ist das Motto von Silke D’Inka. Als Teil des DMR Präsidiums möchte sie verstärkt Impulse im Bereich der Förderung von Nachwuchsarbeit setzen. Dafür sollen attraktive und bezahlbare musikpädagogische Angebote, die musikalische Schulbildung und interkultureller Austausch in den Vordergrund gerückt werden. Jasko Dolezalek möchte mit dem Slogan „#musicmatters“ die Zusammenarbeit der DMR-Mitglieder intensivieren, um gemeinsam gesetzte Ziele besser zu erreichen. Dabei stehen für ihn die Förderung der Nachwuchsarbeit und die Nachhaltigkeit der kulturellen Bildung im Vordergrund. Ausführlichere Informationen zu allen Kandidierenden und zur Wahl finden Sie hier.

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