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Musikpolitik

#Präsidiumswahl2021: Die Kandidierenden

Cording © Siemensstiftung, Ruckhaber © Lisa Gramlich, Gorny © privat, Vogt © Barbara Aumüller, Seither © Marko Bussmann, Diet © privat

Der Countdown läuft! In 25 Tagen wird das Präsidium des Deutschen Musikrates neu gewählt. Im Rahmen unserer Mitgliederversammlung, die am 22. und 23. Oktober 2021 in Berlin stattfindet, werden insgesamt 18 Präsidiumsmitglieder für die kommenden vier Jahre gewählt, darunter der Präsident/ die Präsidentin und drei Vizepräsidentinnen/ Vizepräsidenten. In unserer Serie #Präsidiumswahl2021 stellen wir Ihnen jede Woche Kandidatinnen und Kandidaten mit ihren zentralen musikpolitischen Anliegen vor. In dieser Wochen: Jens Cording, Prof. Dieter Gorny, Jürgen Diet, Dr. Charlotte Seither, Nina Ruckhaber und Jean-Marc Vogt.

Jens Cording, Kulturmanager und Entwickler von Musikprojekten wie der Musikinformationsplattform „Music In Africa“ bei der Siemens Stiftung, ist bereits Mitglied im Präsidium des Deutschen Musikrates und kandidiert nun als Vizepräsident. Seine Kandidatur stellt er unter das Motto „Für Musik in allen Facetten“. Dabei will er besondere Akzente auf die zeitgenössische Musik und internationalen Austausch legen. Prof. Dieter Gorny, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Initiative Musik und Professor an der Hochschule Düsseldorf, kandidiert mit dem Slogan „Musik stark machen!“ ebenfalls als Vizepräsident. Musik will er als künstlerischer Impulsgeberin und gesellschaftlichem Bindeglied mehr kreativen Raum verschaffen. Jürgen Diet, stellvertretender Abteilungsleiter der Musikabteilung der Bayerischen Staatsbibliothek, kandidiert für eine weitere Amtszeit im Gesamtpräsidium und will sich vor allem für Zukunftsthemen wie die Digitalisierung und für eine bessere Vernetzung der verschiedenen Protagonistinnen und Protagonisten im deutschen Musikleben einsetzen. Als Wahlspruch für seine Kandidatur zitiert er Friedrich Nietzsche: „Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum.“ Dr. Charlotte Seither, Komponistin, Vorstandsmitglied im Deutschen Komponistenverband und Mitglied im GEMA-Aufsichtsrat, kandidiert ebenfalls für eine nächste Amtszeit im Präsidium. Mit dem Slogan „Kultur schafft Zukunft“ will sie sich mit ihren Erfahrungen als freischaffende Musikerin besonders für eine nachhaltige Kulturpolitik und mehr soziale Gerechtigkeit einsetzen. Schwerpunkte bilden für sie die soziale Absicherung von Freischaffenden, Mindesthonorare sowie die Aufwertung von Lehraufträgen. Cording, Gorny, Diet und Seither haben sich auch in der Amtszeit 2017-2021 im Präsidium engagiert. 

Neu kandidiert für das Präsidium Nina Ruckhaber, die als Sängerin und Kulturmanagerin im Chorbereich aktiv ist. Sie ist zudem Mitglied im Medienvorstand der Deutschen Chorjugend und engagiert sich im Bundesfachausschuss Medien und im Beirat Chor des Deutschen Musikrates sowie seit 2019 im Fachbereich Chor des Bundesmusikverbandes Chor & Orchester. Mit einem frischen Blick und ihrer Expertise im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Chormanagement will Ruckhaber die Musiklandschaft mitgestalten und dabei ihren persönlichen Schwerpunkt auf die Nachwuchsarbeit legen. Auch Jean-Marc Vogt, studierter Violinist, Vorsitzender der Deutschen Orchestervereinigung (DOV), Präsidiumsmitglied im Landesmusikrat Hessen sowie Experte für Bühnenberufe bei der Europäischen Kommission, stellt sich erstmals zur Wahl für das Präsidium: Er kandidiert mit dem Slogan „Musik nachhaltig erlebbar machen“ und nimmt dabei besonders die Zugänge zur Musik in all ihren Facetten sowie eine Verbesserung der Arbeitslosenversicherung für Freiberufler/innen in den Fokus.

Ausführlichere Informationen zu allen Kandidierenden und zur Wahl finden Sie hier.

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