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Musikpolitik

#Präsidiumswahl2021: Die Kandidierenden

Dahmen © Arthur Bauer, Liedtke © Peter Dageroth, Wilske © Hans Kumpf, Mixa © privat, von Eichel © Maya Claussen, Parma © privat

Neben dem Bundestag wird in diesem Jahr auch das DMR Präsidium neu gewählt: Im Rahmen unserer Mitgliederversammlung, die am 22. und 23. Oktober 2021 in Berlin stattfindet, werden insgesamt 18 Präsidiumsmitglieder für die kommenden vier Jahre gewählt, darunter der Präsident/ die Präsidentin und drei Vizepräsidentinnen/ Vizepräsidenten. In unserer neuen Serie #Präsidiumswahl2021 stellen wir Ihnen jede Woche Kandidatinnen und Kandidaten, ihre zentralen Anliegen für das Musikleben und ihren beruflichen Hintergrund vor. Ausführlichere Informationen zu allen Kandidierenden und zur Wahl finden Sie hier.

Prof. Udo Dahmen, seit 2003 Künstlerischer Direktor und Geschäftsführer der Popakademie Baden-Württemberg, ist seit 2003 DMR Vizepräsident. Für die Wiederwahl als Vizepräsident wurde er durch den Schlagzeugerverband „Percussion Creativ“ nominiert, dessen Ehrenpräsident Dahmen ist. Seine Kandidatur stellt Dahmen unter den Slogan „Niemand steigt zweimal in den gleichen Fluss (Heraklit)“ – vielleicht als Verweis auf ein sich ständig veränderndes Umfeld, in dem auch das Musikleben in Deutschland immer wieder seinen Platz behaupten muss. Schwerpunkte möchte er setzen auf die Förderung der jungen Generation und auf künstlerische sowie berufliche Rahmenbedingungen für Musikerinnen und Musiker aller Musikgenres, vor allem für Freiberufler/innen und Soloselbstständige. Auch Prof. Dr. Ulrike Liedtke ist aktuell DMR Vizepräsidentin und wurde vom Landesmusikrat Brandenburg für eine weitere Amtszeit nominiert. Ihr Slogan lautet: „Gerade jetzt: Menschen brauchen Musik!“. Für die Tätigkeit bringt sie fundierte Erfahrungen aus der Konferenz der Landesmusikräte mit, wo sie vor Kurzem in ihrem Amt als Vorsitzende bestätigt wurde, sowie musikwissenschaftliches Know-How aus Erbe, aktueller Musik sowie fremden Kulturen. Mit dem Slogan „Action ist satisfaction“ kandidiert Wilhelm Mixa, Präsidiumsmitglied im Deutschen Tonkünstlerverband und Leiter des Labels Symicon, für eine weitere DMR Amtszeit. Besonders am Herzen liegt ihm die Vertretung der Interessen der Musikschaffenden v.a. im Rahmen des Förderprogrammes NEUSTART KULTUR. Auch Prof. Dr. Hermann Wilske, Lehrbeauftragter für Musikpädagogik an der Musikhochschule Trossingen, ist aktuell Mitglied im DMR Präsidium. Mit dem Slogan „Nur gemeinsam sind wir stark!“ möchte er sich für eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen der Konferenz der Landesmusikräte und dem DMR sowie für die Förderung der Integration mit und durch Musik einsetzen.

Neu kandidieren Carl Parma, Präsidiumsmitglied des Landesmusikrates Berlin, Vizepräsident des Bundeverbands Musikunterricht (BMU) und Präsident des BMU Berlin, und Prof. Anette von Eichel, Dekanin des Fachbereichs Jazz/Pop an der Hochschule für Musik und Tanz Köln: Carl Parma stellt seine erste Kandidatur unter das Motto „Musikalische Bildung jetzt & für alle“. Musikalische Bildung sieht er als integratives Konzept für kulturelle Teilhabe, Diversität und das kulturelle Erbe. Ebenso kandidiert Prof. Anette von Eichel erstmals für das DMR Präsidium. Seit 2016 engagiert sie sich im Vorstand der Deutschen Jazzunion, der sie für das DMR Präsidium vorgeschlagen hat. Ihr Wahl-Slogan lautet: „Erst Musik und Kultur machen Gesellschaft möglich.“ Und so sieht sie die gesellschaftliche Bedeutung von Kultur als Kernthema der zukünftigen Arbeit des DMR Präsidiums.

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