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Musikrat

#DMRNextGeneration: Mira Faltlhauser

© Mira Faltlhauser

„Viele Stimmen ergeben (Ein)Klang“ – Mira Faltlhauser erklärt in der zweiten Folge der Vorstellungs-Reihe #DMRNextGeneration u.a., was sie an der menschlichen Stimme so faszinierend findet. Ihre eigene Stimme bringt die Studentin nicht nur als Sängerin in verschiedenen Vokalensembles ein, sondern jetzt auch als Mitglied in den neu gegründeten Bundesfachausschuss Zukunftswerkstatt. Mira Faltlhauser (*1999) studiert zurzeit Musikmanagement an der Universität des Saarlandes. Neben dem Studium singt sie in mehreren Chören, hat schon verschiedene Konzertreihen mit organisiert und ist in Chorverbänden, z.B. im  Bundesvorstand der Deutschen Chorjugend, aktiv. Im Landesjugendchor Saar engagiert sie sich seit drei Jahren – als Chorsängerin und Vorstandsmitglied – sowohl musikalisch als auch organisatorisch. Darüber hinaus hat Mira Faltlhauser 2018 eine Chorleiterausbildung absolviert und Einblicke in den Bereich der musikalischen Früherziehung erhalten. Uns hat sie zum Auftakt ihrer Mitgliedschaft im Bundesfachausschuss Zukunftswerkstatt fünf Fragen beantwortet:

Wenn Sie ein Instrument wären, welches wäre das und warum?

Ich wäre die Stimme! Sie ist nicht nur sensibel und einfühlsam, sondern auch flexibel und vielseitig. Ich bin nur durch meine Stimme in die Chorszene gekommen und kann ohne sie und den Gesang nicht mehr leben. Neben den musikbezogenen Fähigkeiten ist die Stimme das menschliche Kommunikationsorgan, wodurch Diskussionen und Gespräche untereinander möglich sind. Viele Stimmen ergeben (Ein)Klang!

Ehrenämter kosten Zeit und manchmal auch Nerven. Ist die Mitarbeit im Bundesfachausschuss Ihr erstes Ehrenamt und was motiviert Sie?

Nein, dies ist nicht mein erstes Ehrenamt und es wird auch sicher nicht mein letztes sein :) Ich bin zurzeit im Vorstand des LandesJugendChores Saar, im Bundesvorstand der Deutschen Chorjugend und auch auf lokaler Ebene in verschiedenen Organisationen aktiv. Wenn man sich Veränderung wünscht, muss man die Dinge selbst in die Hand nehmen, so kann man schon im Heimatdorf Ideen einbringen und Konzepte mitentwickeln – ansprechen, zusammensetzen, umsetzen!

Welches Erlebnis sicherte der Musik in Ihrem Leben eine Schlüsselrolle?

Nach einem langen Weg der musikalischen Ungewissheit landete ich schließlich 2016 im LandesJugendChor Saar und wurde dort in eine kleine, aber großartige Gemeinschaft aufgenommen. Nach nun fast vier Jahren aktiver Teilnahme und vielen Höhen und Tiefen stehen wir gemeinsam wieder auf einem stabilen Fundament. In dieser Zeit und bis heute habe ich die Kraft der Verbundenheit der Musik kennen und lieben gelernt.

Elgar, Eggert oder Elfman?

Elgar.

Wenn Sie Monika Grütters wären, was würden Sie in Sachen Kulturpolitik als erstes ändern? Kultur wird oft als unwichtig erachtet oder rückt hinter anderen Themen in den Hintergrund.

Daher ist es mir ein Anliegen, das „Kult“ in Kultur hervorzuheben und die Basis zu stärken, um das Thema Nachwuchsförderung besonders anzugehen. Kultur gehört dazu!