Allgemeines

#DMRBetterTogether

#DMRBetterTogether: Internationaler Musikwettbewerb der ARD

© Daniel Delang

In diesem Jahr feiert der ARD-Musikwettbewerb, Mitglied des Deutschen Musikrates, seinen 70. Geburtstag. Zum ersten Mal fand er 1952 in München statt, wo ihn bis heute der Bayerische Rundfunk ausrichtet. Er gilt als der größte Wettbewerb für klassische Musik weltweit und wird jährlich in vier verschiedenen Fächern und insgesamt 21 Wettbewerbskategorien ausgetragen. Der diesjährige Wettbewerb umfasst die Fächer Klavierduo, Horn, Gesang und Violine. Die 1. Runde findet im Juni und Juli digital statt, ab der 2. Runde (02. - 17. September) soll der Wettbewerb in Präsenz in München stattfinden.

Der Anteil ausländischer Teilnehmer liegt regelmäßig bei mehr als 80 Prozent, was die internationale Bedeutung des Wettbewerbs unterstreicht. Zur einzigartigen Strahlkraft des ARD-Musikwettbewerbs zählen darüber hinaus Sendungen im Programmangebot der ARD sowie Aufnahmen und Einladungen zu Konzertreihen und Festivals der einzelnen ARD-Rundfunkanstalten und langjährigen Kooperationspartnern des Wettbewerbs.

Um eine bessere Planbarkeit in Corona-Zeiten zu gewährleisten, hat die Wettbewerbsleitung bereits im Februar beschlossen, die 1. Runde des diesjährigen Wettbewerbs nicht vor Ort in München, sondern digital stattfinden zu lassen. Die Beiträge der 1. Runde des 70. Internationalen Musikwettbewerb der ARD werden zwischen dem 11. und 18. Juli 2021 auf der Website des Wettbewerbs veröffentlicht. Eine jeweils siebenköpfige internationale Jury bewertet die Videos der diesjährigen Bewerberinnen und Bewerber. Am 15. Juli gibt die Wettbewerbsleitung die Ergebnisse bekannt.

Um das Weiterkommen in die 2. Runde bangen in diesem Jahr 228 Musikerinnen und Musiker aus 40 Ländern und vier Kontinenten, davon 20 Duos im Fach Klavier, 54 Kandidatinnen und Kandidaten im Fach Horn, 76 im Fach Gesang und 58 im Fach Violine.

So vielfältig wie die Musik: In der Reihe #DMRBetterTogether werden die Mitglieder des Deutschen Musikrates porträtiert. Denn zusammen sind wir wirkungsvoller – im Engagement für ein lebendiges Musikleben in Deutschland.