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Musikpolitik

Deutscher Musikrat verurteilt Krieg gegen die Ukraine

Stephan Röhl, 2022 / Chorverband Berlin / Musizieren für den Frieden 25.02.22

Nach Ausbruch des Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine sind derzeit Millionen Menschen in der Ukraine bedroht und auf der Flucht. Die bisher geltenden politischen Regeln Europas wurden durch den Krieg massiv gebrochen.

Hierzu Prof. Martin Maria Krüger, Präsident des Deutschen Musikrates: „Der brutale Krieg, den Präsident Putin gegen die Ukraine führt, entsetzt den Deutschen Musikrat. Der Krieg bedeutet einen schwerwiegenden Angriff auf die Grundprinzipien der Demokratie und Freiheit in Europa, eine Katastrophe für die Zivilbevölkerung der Ukraine und auch einen Schlag gegen das traditionsreiche und vielfältige Kulturleben in der Ukraine, von dem vieles in der Zerstörungswut und aufgrund der unklaren Zukunftsperspektiven verloren gehen wird. Wir stehen in Solidarität zu den Menschen in der Ukraine und auf der Flucht und werden uns gemeinsam mit den Mitgliedern des Deutschen Musikrates für sie einsetzen. Die Musik vereint alle friedliebenden Menschen – ob in der Ukraine, Russland oder anderswo. Sie vermag in diesen schweren Tagen Verbindung zu schaffen, Trost zu spenden und Kräfte zu mobilisieren, um die nun anstehenden, gewaltigen politischen und gesellschaftlichen Aufgaben zu bewältigen.“

In der Kultur, ebenso wie in anderen gesellschaftlichen Bereichen Deutschlands, wird auf den Krieg mit klaren Zeichen der Solidarität reagiert. Der Deutsche Musikrat stellt Informationen zu Solidaritäts- und Hilfsmaßnahmen aus dem Musikbereich auf https://www.musikrat.de/musikpolitik/solidaritaet-mit-der-ukraine bereit. Die Seite wird laufend aktualisiert.

Berlin, 03. März 2022