Preisträger und Stipendiaten

Nach 30 Jahren kann der DMW auf eine lange Liste mit Preisträgern und Stipendiaten zurückblicken. Die Namen aller Preisträger und Stipendiaten finden Sie hier als Download im PDF-Format.


DMW_Preistraeger_1975_bis_2005.pdf

DMW_Stipendiaten1975_bis_2005.pdf

30 Jahre Deutscher Musikwettbewerb

Über 1.100 Musikbegeisterte erschienen am 1. November 2005 um das Jubiläum in der Beethovenhalle Bonn zu feiern.

1975 - 2005: Der Deutsche Musikwettbewerb wird 30

Ein besonderes Jubiläum stand in diesem Frühjahr an, als sich in der Zeit vom 7. bis 20. März wieder die Elite des deutschen musikalischen Nachwuchses den Beurteilungen der kompetenten Fachjury stellte. Der Deutsche Musikwettbewerb (DMW), schon längst zu einer der erfolgreichsten Fördermaßnahmen des Deutschen Musikrates avanciert, feiert 2005 sein 30-jähriges Bestehen.

 

Der Grund für diese Erfolgsgeschichte liegt klar auf der Hand: Das herausragende Abschneiden der Preisträger und Stipendiaten im Wettbewerb war immer gleichzeitig auch Ausgangspunkt für langfristig angelegte Förderprogramme des Deutschen Musikrates. Diese Folgemaßnahmen, von der Produktion erstklassiger Debut-CDs bis zur Vermittlung von rund 250 Kammerkonzerten pro Saison, machen den Deutschen Musikwettbewerb zum begehrtesten nationalen Forum für den Musikernachwuchs in Deutschland.


Jubiläumskonzert zum 30. Geburtstag

Es gäbe keinen schöneren Grund den Deutschen Musikwettbewerb (DMW) anlässlich seines 30-jährigen Bestehens zu feiern. Für die Bonner ist der DMW, der ja mit jährlich rotierenden Kategorien abwechselnd in der Bundesstadt am Rhein oder in Berlin zu Gast ist, kein unbeschriebenes Blatt. So erschienen am 1. November 2005 dann auch über 1.100 Musikbegeisterte zum Jubiläumskonzert in der Beethovenhalle Bonn.

 

DMW-Preisträger der letzten Jahrzehnte sorgten für ein Jubiläumsprogramm auf höchstem Niveau. Eröffnet wurde das Konzert vom Beethoven Orchester Bonn unter der Leitung von Gastdirigent Gerd Albrecht mit Beethovens Egmont-Ouvertüre. Im Anschluss begeisterten die fünf Mitglieder des ensemble amarcord, Preisträger des Jahres 2002, mit ihrem a-cappella-Gesang. Die ehemaligen Thomaner hatten sogar ihre USA-Tournee unterbrochen, um an diesem Abend dabei sein zu können. Das hohe Niveau der Preisträger bewies auch Markus Groh, Preisträger des Jahres 1993. Mit atemberaubender Schnelligkeit und Präzision präsentierte er das 1. Klavierkonzert Es-Dur von Franz Liszt. Das laute Klingeln eines Mobiltelefons aus der zweiten Reihe konnte ihn nicht aus dem Konzept bringen: Souverän bat er um Ruhe, setzte erneut ein und brachte seinen Auftritt glanzvoll zu Ende.

 

Für den zweiten Teil des Konzerts, der den weiblichen Solisten vorbehalten war, übergab Altmeister Albrecht die Leitung des Orchesters an seinen musikalischen Ziehsohn Cornelius Meister. Mit 25 Jahren ist Meister bereits Generalmusikdirektor von Heidelberg und damit jüngster GMD Deutschlands. Sabine Meyer, DMW-Preisträgerin von 1979, ist schon längst eine weltweit renommierte Künstlerin. Sie spielte das ursprünglich für Benny Goodman komponierte Klarinettenkonzert von Aaron Copland und ergänzte die musikalische Vielfalt des Abends durch federnde Jazz-Rhythmen. Als letzte Solistin des Abends betrat Sophia Jaffé die Bühne. Die 25-jährige Preisträgerin des diesjährigen Musikwettbewerbs spielte sich mit dem Violinkonzert a-Moll op. 82 von Alexander Glasunow in die Herzen der begeisterten Zuhörer. Als Zugabe gab es ein Überraschungsständchen: Cornelius Meister und das Beethoven Orchester Bonn entließen das Publikum mit einer symphonischen Parodie des Klassikers „Happy Birthday“.

 

Das Beethoven Orchester Bonn, das nicht nur die Eröffnung des Konzerts, sondern auch die Begleitung der Solisten übernommen hatte, ist seit vielen Jahren ein verlässlicher Partner des Deutschen Musikwettbewerbs. Aus dem Wunsch des Orchesters, den Erlös eines Konzerts dem Hilfsprojekt „Helfen steckt an! – Bonner für Afghanistan“ zugute kommen zu lassen, ergab sich die Kooperation mit dem Deutschen Musikrat und die Idee zur Kombination von Fest- und Benefizkonzert. Die Dirigenten Gerd Albrecht und Cornelius Meister verzichteten ebenso wie Solisten und Orchester auf Ihre Gage und erzielten so ein Spendenbetrag von über 20.000 € für die Initiative. Die Kampagne wurde zu Beginn dieses Jahres von der UNO-Flüchtlingshilfe e.V., CARE International Deutschland e.V. und der Stadt Bonn ins Leben gerufen. Sie unterstützt unter anderem Projekte, die nach Afghanistan zurückgekehrte Flüchtlinge beim Aufbau ihrer Häuser hilft und Mädchen den Schulbesuch ermöglicht.


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Die Festschrift

Die Festschrift mit Jubiläums CD

Anlässlich des 30. Geburtstages hat der DMW eine Festschrift herausgegeben, die mit Informationen rund um die Geschichte des Wettbewerbs und zahlreichen Bildern aufwartet. Natürlich geht es in erster Linie um die Musik, weshalb eine Jubiläums-CD mit einer Zusammenstellung aus den bisher erschienen Preisträger-Einspielungen der Edition Primavera nicht fehlen darf. Weitere Informationen zu Festschrift und CD finden Sie hier.